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3,9-Millionen-Euro-Investition am Wasserwerk

Gifhorn 3,9-Millionen-Euro-Investition am Wasserwerk

Gifhorn. Die Stadt Gifhorn bringt ihr Wasserwerk auf Vordermann. 3,9 Millionen Euro investiert sie in die Erweiterung. Die Verbraucher werden ihren Anteil daran haben: Grundpreis und Gebühr sind am 1. Juli angestiegen - zum ersten Mal seit 15 Jahren.

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3,9 Millionen Euro schwere Investition: Die Stadt Gifhorn macht aus zwei 300 Meter voneinander entfernte Wasserwerk-Standorten einen.

Quelle: Photowerk (cc)

Gifhorns Wasser nimmt Umwege. Aus 40 Meter tiefen Brunnen kommt es in die Aufbereitung, dann in einen 2500-Kubikmeter-Behälter, wandert 300 Meter weiter in den 2250-Kubikmeter-Behälter am alten Standort anno 1911, um von dort aus ins Netz gepumpt zu werden. Wenn Wetter und Baufirmen mitspielen, wird das vom Sommer 2014 an anders.

„Die Gebäude sind marode, die Technik funktioniert, wenn auch nicht auf neuestem Stand“, sagt Geschäftsführer Manfred Gades über den Standort anno 1911 östlich der B 4 und neben dem Humboldt-Gymnasium. Den westlich der B 4 von 1982 erweitert die Stadt nun. „Es ist effektiver, wenn wir das Wasserwerk an einer Stelle haben.“

Ein Gebäude mit zwei Garagen, einer Werkstatt und Pumpstation kommt dort hinzu, so Gades. Das teuerste sei der neue Erdbehälter, der immerhin 2500 Tonnen Wasser fasse.

Seit 1. Juli ist der Grundpreis von 36 auf 42 Euro im Jahr und die Gebühr von 1,18 auf 1,34 Euro pro Kubikmeter geklettert - eine Folge auch der umfangreichen Investitionen, um aus zwei Standorten einen zu machen. „Die Gehälter und Energiepreise sind gestiegen“, nennt Bürgermeister Matthias Nerlich ein weiteres Argument für die Anhebung der Gebühren.

Das alte Wasserwerk werde abgebaut. Für das dann freie Grundstück gebe es noch keine konkreten Pläne.

rtm

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