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2500 Räder sind in Polizei-Datenbank

Gifhorn 2500 Räder sind in Polizei-Datenbank

Immer mehr Gifhorner lassen ihr Fahrrad bei der Polizei registrieren - so kann es bei Diebstählen leichter identifiziert werden. 2500 Fahrräder sind schon in der Datenbank erfasst. Am Montag kamen 53 neue hinzu.

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Dieben das Leben schwer machen: Gifhorns Polizei registrierte am Montag wieder Fahrräder.

Quelle: Photowerk (mpu)

Fünfeinhalb Stunden lang gab‘s am Montag zum ersten Mal in diesem Jahr das Angebot, die wichtigsten Eckdaten des eigenen Rades in eine seit vier Jahren existierende Datenbank einstellen zu lassen. Das Interesse war groß: 53 Radler nutzten den kostenlosen Service,

„Inzwischen sind unter den registrierten Räder fast 50 Prozent E-Bikes - deren Anschaffungspreis liegt durchschnittlich zwischen 2000 und 3000 Euro“, weiß Ferdinand Heinrich vom Präventionsteam. Gemeinsam mit seinen Kollegen Hans-Hermann Salge und Hans-Heinrich Kubsch wurden Rahmennummer überprüft, notiert und wichtige Details der Räder festgehalten. „Rahmenfarbe, Reifengröße, Naben- oder Kettenschaltung - per Mausklick können diese Daten bei einer Kontrolle in Sekundenschnelle abgerufen werden“, so Heinrich.

„Mehr als 2500 Räder umfasst unsere Datenbank inzwischen“, ist auch Ulrich Scholz, Fahrrad-Sachbearbeiter bei der Gifhorner Polizei, zufrieden. Seit elf Jahren nimmt die Polizei Rad-Daten auf, um Langfingern das Leben schwer zu machen. „Anfangs wurde codiert, inzwischen wird registriert“, erklärt Scholz, der aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig die Datenbank ist. In zwei Jahren landeten 320 aufgefundene und vermutliche gestohlene Räder in einer großen Garage der Polizei. „Eine Zuordnung war nicht möglich, denn sie waren nicht erfasst“, so der Rad-Spezialist der Polizei.

„Radeigentümer können ihren Drahtesel übrigens nicht nur bei unseren Registrierungsaktionen vorstellen und die Daten erfassen lassen“, erklärt Heinrich. Die Registrierung könne täglich auf der Wache erfolgen. Räder sind nach vier vor bei Dieben beliebt: 2014 wurden 521 gestohlen, 2013 waren es „nur“ 453.

ust

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