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250.000 Euro als Darlehen fürs Mühlenmuseum

Gifhorn 250.000 Euro als Darlehen fürs Mühlenmuseum

Das Thema Mühlenmuseum als Stiftung ist offenbar vom Tisch. „Die Politik ist nicht bereit, diesen Weg mitzugehen“, so Erster Stadtrat Walter Lippe gestern im Finanzausschuss.

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Mühlenmuseum Gifhorn. Französische Windmühle, mallorquinische Windmühle, Windmühlen von Mallorca und aus Frankreich.

Große Diskussionen gab es dann um einen Antrag des Museums auf einen Zuschuss von 500.000 Euro. Mit den Stimmen von CDU und Burkhard Ohse (ULG) wurden schließlich 250.000 Euro gewährt - als zinsloses Darlehen.

Das Museum soll in diesem Jahr zur Verbesserung der Attraktivität im Bereich der Kinder- und Familienfreundlichkeit 50.000 Euro erhalten und in den beiden folgenden Jahren jeweils 100.000 Euro.

„Das Mühlenmuseum ist seit dreieinhalb Jahrzehnten eine touristische Einrichtung mit großer Strahlkraft, ohne dass öffentliche Gelder vorgehalten werden mussten“, sagte Lippe. Er hoffe, dass auch der Landkreis mitziehe. „Damit könnte verhindert werden, dass das Museum schließt“, sagte Lippe. Schließlich gehörten die Mühlen zur Mühlenstadt.

Dieser Argumentation folgte auch Andreas Otto (CDU), der allerdings betonte, dass auch der Landkreis in der Pflicht sei. Gleichwohl soll die Stadt Gifhorn den ersten Schritt machen.

Das sahen SPD und Grüne ganz anders, wobei sich die SPD in der Abstimmung enthielt und Ralf Richter (Grüne) gegen das Darlehen stimmte. Das Museum werde rein privatwirtschaftlich geführt. „Ich wundere mich, dass der Sanierungsumfang so groß ist“, so Karen Wachendorf. Unter „merkwürdigen Bedingungen“ habe Inhaber Horst Wrobel versucht, eine Stiftung ins Lebens zu rufen. „Ihm auch noch Geld hinterherzuwerfen, sehe ich nicht ein.“

Richter sah noch viele Fragezeichen, so dass die Stadt nicht ohne Kreis-Beteiligung vorpreschen sollte.

„Das Geld ist nicht verloren“, entgegnete Lippe. Das Darlehen müsse grundbuchamtlich verankert werden.

fed

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