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Gifhorn Stadt 25. Mai: Letzter jagdlicher Schuss
Gifhorn Gifhorn Stadt 25. Mai: Letzter jagdlicher Schuss
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18:00 04.10.2012
Katze auf dem BaumTier-Drama im Vogtlandweg, Anwohnerin Monika Zellmer, Tierschutz, Foto: Mike Vogelsang

Für die örtlichen Grünröcke macht sich jetzt der Dalldorfer Jagdpächter Henning Kepper stark. „Immer wenn Katzen fehlen, sind primär die Jäger schuld“, nimmt er Bezug auf die Angaben von drei Dalldorfer Einwohnern, die innerhalb von vier Wochen ihre Katzen vermisst, im gleichen Zeitraum mehrere Schüsse am Sportplatz gehört und befürchtet haben, dass „Jäger, Katzenhasser oder dumme Jungen“ die Tiere abgeschossen haben (AZ berichtete exklusiv).

„Katzen sind Streuner, die keine Grundstücksgrenzen kennen und Zäune überklettern“, betont Ketter. Würden Jäger Katzen erschießen, die mehr als 300 Meter von Ortschaften entfernt sind, „dann könnten wir viele erschießen“, so der Jagdpächter.

Weiterhin sagt Kepper, dass der bis dato „letzte jagdliche Schuss im südlichen Dalldorf am 25. Mai auf einen Rehbock abgegeben wurde - danach ist kein Schuss gefallen“, so der Jagdpächter. Er sieht in den drei Katzenbesitzern „schusstechnische Laien“ und ist davon überzeugt, dass sie im Dorf nicht erkennen konnten, „wo und wie weit entfernt ein Schuss gefallen ist.“ Selbst für Jäger ist Kepper zufolge wegen des Echos und des Schalls oft nicht erkennbar, woher Schüsse kommen. Er fordert deshalb: „Keine Beschuldigung ohne Beweise der Katzenhalter.“

hik