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2282 Unterschriften gegen den Schweinestall

Sassenburg 2282 Unterschriften gegen den Schweinestall

Gifhorn/Westerbeck. „Das war ein positives Gespräch“, bilanzierten Stefan Brockmann und Klaus-Uwe Gorny von der Bürgerinitiative gegen Schweinemastanlage Sassenburg (BISS) nach ihrem Termin am Freitagmorgen bei Landrätin Marion Lau. Mit Grazyna Naß und Sabrina Ryssel überreichten sie 2282 Unterschriften gegen den geplanten Stall zwischen Westerbeck und Dannenbüttel.

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2282 Unterschriften: Sabrina Ryssel (v.l.), Grazyna Naß, Klaus-Uwe Gorny und Stefan Brockmann übergaben Marion Lau die Listen der Schweinemaststall-Gegner.

Quelle: Christina Rudert

Positiv vor allem deshalb, weil Kreisrätin Evelin Wißmann mitteilte, dass die direkt betroffenen Bürger Akteneinsichtsrecht bekommen. Eine schriftliche Bestätigung sei unterwegs.

Eins machte Marion Lau deutlich: „Wir werden korrekt prüfen und nach Gesetz entscheiden.“ Auch Evelin Wißmann betonte, dass zwischen der gesellschaftlichen Diskussion über Massentierhaltung und der nüchternen Prüfung unterschieden werden müsse. „Viele eingereichten Einwände spielen im Baurecht keine Rolle.“

Was auf keinen Fall passieren dürfe: „Persönliche Angriffe auf die Familie des Landwirtes sind nicht in Ordnung, es wäre fatal, wenn der Dorffrieden kaputt ginge“, sagte Marion Lau. „Das ist auch nicht in unserem Sinn, dagegen verwahren wir uns“, machten Brockmann und Gorny deutlich, dass andere Meinungen akzeptiert werden sollen. Sachliche Diskussion und Transparenz sei ihnen wichtig.

Die untere Baubehörde wird den Bauantrag des Landwirts Karsten Lüdde jetzt prüfen, einen Zeitrahmen konnte Evelin Wißmann nicht sagen. Für Gorny war wichtig, „dass wir keine Fristen versäumen“. Es gebe keine Fristen, versicherte Wißmann. Sie rechne damit, dass nach der Entscheidung geklagt werde, entweder vom Antragsteller oder von der Bürgerinitiative. „Wir wollen aber die Entscheidung nicht einfach aufs Gericht übertragen“, betonte die Kreisrätin.

tru

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