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220 Landwirte beim Agrarabend

Gifhorn 220 Landwirte beim Agrarabend

Gifhorn. Gut 220 Landwirte aus der Region folgten der Einladung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und dem Landvolk Kreisverband Gifhorn-Wolfsburg in die Stadthalle zum zweiten Agrarabend.

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Aktion für Landwirte: Sparkasse und Landvolk luden jetzt zum Agrarabend ein.

Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg und Heinrich Otte, stellvertretender Vorsitzender des Landvolks waren sich einig: Landwirtschaft und Sparkasse haben viele Gemeinsamkeiten. „Die Sparkasse ist mit dieser Region genauso fest verwurzelt wie Sie als Landwirte“, betonte Döpkens. „Regulierungen binden immer mehr Kapazitäten. Auf landwirtschaftlicher Seite ist die Milchwirtschaft stark betroffen, für uns ist das aktuelle Zinsniveau eine große Herausforderung.“

Gastredner war Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Er zollte den Landwirten großen Respekt: „Der Standort Deutschland ist extrem produktiv und effizient, trotz der hohen Regulatorik.“ Als Risiko für Landwirte sieht der Chefanalyst eine mögliche Entglobalisierung. Gerade deswegen sei es notwendig, aufstrebenden Wachstumsmärkten gegenüber aufgeschlossen zu sein: „In Moskau, Südchina und Indien gibt es den Markt für deutsche Qualitätsprodukte, hier spielt in Zukunft die Musik.“

Einen wesentlichen Faktor für Wachstum und Erfolg der Landwirtschaft sieht Hellmeyer auch in der Außenpolitik der Europäischen Union und Deutschlands. Produkte wie Magermilchpulver, Rohrzucker, Kartoffeln aber auch die Schweinemast seien abhängig von politischen Entscheidungen. Dennoch vermittelte er Optimismus.

Er rief die Landwirte zu mehr Mut für Investitionen auf. So könnten sie nicht nur den Tag überstehen, sondern aussichtsreiche Perspektiven für die Zukunft mit qualitativ hochwertigen Agrarprodukten gewinnen.

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