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Gifhorn Stadt 2015 mehr Gewerbesteuern als erwartet
Gifhorn Gifhorn Stadt 2015 mehr Gewerbesteuern als erwartet
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14:59 08.01.2016
Gewerbesteuereinnahmen sprudelten: 2015 nahm die Stadt Gifhorn mehr ein als erwartet. Für das neue Jahr bleibt sie aber vorsichtig. Quelle: Photowerk (Archiv 2)
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Das hat durchaus auch mit der VW-Dieselaffäre zu tun.

Vor einem Jahr rechnete die Kämmerei im Rathaus mit 16,8 Millionen Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Jetzt steht fest: Tatsächlich flossen sogar 17,2 Millionen Euro in das Stadtsäckel. Für 2016 jedoch gehen Erste Stadträtin Kerstin Meyer und das Kämmereiteam vorsichtshalber nur von 16,3 Millionen Euro aus: Möglicherweise sei bei den bislang zahlungskräftigen Automobil-Zulieferern diesmal mit Einbußen zu rechnen.

Insgesamt steht die Stadt Gifhorn offenbar ganz gut da. Es gibt laut Meyer keine Nettoneuverschuldung. Die Kreditaufnahme betrage nur so viel, wie die Stadt auch tilge - nämlich 1,6 Millionen Euro. Der ausgeglichene Haushalt hat ein Volumen von rund 67,7 Millionen Euro. Die Auszahlungen bei den Investitionen betragen rund 9,5 Millionen Euro.

Harsche Kritik handelte sich der Landkreis Gifhorn während der Sitzung des städtischen Finanzausschusses ein - von Stadtkämmerer Rainer Trotzek. Es geht um die Kreisumlage, die die Kommunen an den Landkreis abführen müssen.

Der Landkreis wollte zwei Millionen Euro mehr von seinen Kommunen haben. Wenige Tage nach einem Kompromiss stellte sich laut Trotzek heraus, dass das Schloss sogar über fünf Millionen Euro „liquide Mittel“ verfügte. Für Trotzek steht fest: „Der Landkreis hat uns reingelegt.“ Meyer versicherte dem Ausschuss, mit dem Landkreis darüber zu reden. „Wir arbeiten daran, dass es besser wird. So jedenfalls kann es nicht funktionieren.“

Gute Nachrichten für die Ortsteile: Die Ortsräte sollen 2016 für ihr Budget 15 Cent pro Einwohner mehr bekommen - Mittel, die die Ortsräte selbstbestimmt für Anschaffungen ausgeben.

rtm

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