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Gifhorn Stadt 200 Hinweise: Klärt sich endlich der Frauenmord?
Gifhorn Gifhorn Stadt 200 Hinweise: Klärt sich endlich der Frauenmord?
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10:00 10.09.2015
Aufklärung nach 21 Jahren?: Über 200 Hinweise freut sich der Gifhorner Kripo-Chef Jürgen Schmidt (l.) nach der Sendung Aktenzeichen XY.
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„Diese Zahl hat uns überrascht“, sagt Erster Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt. Bei der Suche nach dem Täter und der Ermittlung der Opfer-Idendität sei inzwischen Braunschweig in den Focus gerückt.

Das grauenvolle Verbrecher machte vor 21 Jahren zur Weihnachtszeit bundesweit Schlagzeilen: Vermutlich mit einem Beil wurde der Schädel der 25- bis 30-Jährigen bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert, danach schleifte der Täter sie zu einem Wassergraben - dort ertrank das bereits bewusstlose und lebensgefährlich verletzte Opfer.

Die Kleidung der Getöteten könnte die Ermittler nun weiter bringen. „Zu dem in Sendung gezeigten Mantel gibt es den konkreten Hinweis einer Frau“, so Schmidt. Sie sei sich ganz sicher, dass es sich dabei um ihren Mantel gehandelt habe. „Sie will in 1993 auf einem Flohmarkt in Braunschweig an eine Asiatin verkauft haben“, so Schmidt.

„Wir haben auch eine Vielzahl von Hinweisen zu vermissten Frauen erhalten, die bisher nicht in der Vermissten-Datei aufgetaucht sind“, nennt Schmidt weitere Details. Anrufe habe es auch zum Täterfahrzeug und der Tatwaffe gegeben.

„Es kristalliert sich auch immer mehr eine Verbindung zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt heraus“, so Schmidt. Ob die Asiatin dort auf einem Stand gearbeitet hat, werde überprüft.

„Wir sind noch immer bei der Sichtung und Bewertung der 200 Hinweise“, so Schmidt. Eine kleine Ermittlungsgruppe sei im Einsatz.

Schmidt, der selbst bei Moderator Rudi Cerne im Aktenzeichen-Studio in München zu Gast war, ist stolz auf die eingegangen 200 Hinweise: „Damit sind wir absoluter Spitzenreiter der letzten Sendung.“

ust

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