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139 Fehlalarme! Gifhorner Feuerwehr ist genervt

Stadtwehr-Kommando zieht auf Versammlung Bilanz 139 Fehlalarme! Gifhorner Feuerwehr ist genervt

Nachts aus dem Schlaf gerissen werden, zum Gerätehaus fahren, zum Einsatzort ausrücken - um dann festzustellen, dass es wieder einmal nur ein Fehlalarm ist: 139 Mal erlebten Gifhorns Feuerwehrleute im vergangenen Jahr diese Situation. Auf der Stadtwehrversammlung im DGH Gamsen übten Stadtbrandmeister Matthias Küllmer und Vize Uwe Reuß scharfe Kritik.

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Immer mehr Fehlalarme belasten die Einsatzkräfte der Ortswehren: Die Stadtwehr-Spitze übte scharfe Kritik.

Quelle: Foto: Cagla Canidar

Gifhorn. „Jahre lang weisen wir auf diesen Zustand hin und es passiert einfach nichts“, so Reuß. Kreis- und Stadtverwaltung müssten schnellstens die Aufschaltbedingungen der Brandmeldeanlagen prüfen und überarbeiten. Ein Motivationsverlust der Einsatzkräfte sei die Folge. „Sie geben sich bei jeder Alarmierung in Gefahr und das meistens nur, weil Brandmeldeanlagen nicht ordnungsgemäß gewartet und gepflegt werden“, verwies Reuß auch darauf, dass jeder dieser Fehleinsätze unnötig Steuergelder koste. Die Zahl dieser Fehlalarme habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.

300 Brandeinsätze (Vorjahr 246) und 186 Hilfeleistungen (384): Die fünf Ortswehren der Stadt hatten in den vergangenen Monaten viel zu tun - fuhren allerdings 149 Einsätze weniger als im Vorjahr.

Die Mitgliederzahl ist mit 2244 (Vorjahr 2245) fast konstant. Die Zahl der Aktiven stieg von 347 auf 356 an, rückläufige Zahlen jedoch bei der Jugendwehren (von 117 auf 106) und bei den Kinderfeuerwehren (von 41 auf 36) und bei der Altersabteilung von 110 auf 100. Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung müssten dringend intensiviert werden, forderte Reuß.

Die Fehlalarm-Kritik nahm Bürgermeister Matthias Nerlich ernst. „Es kann so nicht weitergehen.“ Das Thema werde 2017 mit allen Beteiligten angegangen.

ust

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