Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt 1294 Hilfeleistungen und Brände fordern die Retter
Gifhorn Gifhorn Stadt 1294 Hilfeleistungen und Brände fordern die Retter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:43 11.03.2018
Dienstversammlung der Feuerwehr: Das Kommando mit den Beförderten, Ernannten und Verabschiedeten.  Quelle: Thorsten Behrens
Anzeige
Landkreis Gifhorn

 Die 102 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis hatten zum Jahreswechsel insgesamt 4403 aktive Mitglieder (Vorjahr 4329), darunter 616 Frauen (Vorjahr 584) und 39 Mitglieder der Werksfeuerwehr Continental Tewes. In den 18 Musikzügen im Landkreis spielen 553 Musiker.

Insgesamt haben die Wehren 1294 Brände und technische Hilfeleistungen absolviert (Vorjahr 1133). Zwar nahm die Zahl der durch Brandmeldeanlagen ausgelösten Einsätze auf 266 ab (Vorjahr 317), dennoch rückten aufgrund der Zug-Alarmierungen zur Sicherstellung der erforderlichen Kräfte immer noch Mannschaften aus insgesamt Ortswehren dazu aus – eine immer noch viel zu hohe Zahl, betonte Krok.

Laut Ausbildungsleiter Frank Papenfuß gab es 209 Feuerwehrleute, die die Truppmannausbildung absolvierten. Zudem wurden 400 Brandschützer in 20 technischen Lehrgängen azsgebildet.

Zum Hauptlöschmeister wurde Karsten Richter befördert, zum Brandmeister Kai Plankemann. Der 1. Hauptlöschmeister Stefan Pasiciel wurde zum stellvertretenden Zugführer des Fachzuges Wassertransport der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ernannt.

Kritik an Gaffern und Gewalt gegen Retter

Die tägliche Arbeit der Feuerwehrleute setzt Wissen und Können voraus, die Männer und Frauen in den Wehren, die ihre Freizeit für das Allgemeinwohl opfern, genießen hohen Respekt in der Bevölkerung, so Landrat Dr. Andreas Ebel – dennoch würden sie auch im Landkreis Gifhorn immer öfter Ziele von verbalen oder gar tätlichen Angriffen bei ihren Einsätzen. „Das ist ein Angriff auf die öffentliche Sicherheit, der zu ächten ist“, so Ebel, der begrüßte, dass der Gesetzgeber mittlerweile reagiert habe und dafür Strafen von bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug vorsehe.

Und auch die Behinderungen der Einsatzkräfte durch Gaffer, die außerdem zum Teil Filme von Betroffenen ins Internet stellten, kritisierte der Landrat scharf.

Ein weiterer Punkt, der die Arbeit der Feuerwehrleute nicht immer erleichtere, sei die Freistellung durch die Arbeitgeber. Zwar sei diese Freistellung gesetzlich geregelt, so Ebel. Dennoch appellierte er an die Arbeitgeber, Feuerwehrleute „auch ohne Wenn und Aber“ für ihre Aufgaben frei zu stellen. „Für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren sind neben den Angehörigen, die hinter den Feuerwehrleuten stehen, verständnisvolle Arbeitgeber wichtig“, so der Landrat.

Von Thorsten Behrens

Ohne fahrbaren Untersatz läuft nichts – auch nicht beim Nabu-Kreisverband Gifhorn. Das marode Dienstfahrzeug der Naturschützer muss dringend ersetzt werden,„und dafür benötigen wir Spenden“, hofft Kreisverbands-Mitarbeiterin Beate Wäsch auf Unterstützung.

11.03.2018
Gifhorn Stadt Stunde der stillen Stars - Besonderer Dank an Ehrenamtliche

Die Stadt will wieder ehrenamtlich engagierte Menschen würdigen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Deshalb soll es zum zweiten Mal die Stunde der stillen Stars mit einem hochkarätigen Unterhaltungsprogramm geben. Sie findet am Dienstag, 10. April, ab 18.30 Uhr in der Gifhorner Stadthalle statt.

11.03.2018

Hilfe aus Gifhorn für Straßenhunde in Istanbul: Der Verein Stark für Tiere aus dem Landkreis will sich verstärkt finanziell für die Versorgung von herrenlosen Vierbeinern in der Bosporus-Metropole kümmern.

11.03.2018
Anzeige