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125 Unterschriften für Seniorenfitness an Grüner Lunge

Wesendorf 125 Unterschriften für Seniorenfitness an Grüner Lunge

Wesendorf. Viele Wesendorfer ließen sich am Samstagvormittag nicht lange bitten: Sehr zufrieden ist der Sozialverband mit seiner Unterschriftensammlung am Edeka-Markt zum Standort des geplanten Seniorenspielplatzes. Viele Passanten unterstützten ihn dabei, sich für die Grüne Lunge statt des Paka-Platzes einzusetzen.

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Unterschriften für den Standort Grüne Lunge: Der Sozialverband hat beim Zoff um den Seniorenspielplatz in zwei Stunden 125 Mitstreiter gefunden.

Quelle: Dirk Reitmeister

Der für die Nutzer ruhige, weil abgeschiedene Park Grüne Lunge oder der Paka-Platz, an dem die Geräte besser unter Aufsicht und damit weniger der Vandalismus-Gefahr ausgesetzt wären? Einigen mussten Peter Kraemer und seine drei Mitstreiter vom Sozialverband und vom Sozialausschuss die Hintergründe erläutern, andere wussten gleich Bescheid und kamen gezielt zum Stand. Sie schlossen sich der Forderung an, den Seniorenspielplatz nicht auf dem Paka-Platz zu installieren.

Dort wären die Senioren wie auf dem Präsentierteller und dem Spott ausgesetzt, so die Argumente des Sozialverbands. Die Grüne Lunge dagegen sei nicht nur diskreter, sondern direkt an der Seniorenresidenz - deren Bewohner hätten es dann nicht weit zu dem Fitnessparcours. Kraemer: „Wir möchten, dass der Beschluss geändert wird.“

Dafür standen er und sein Team zwei Stunden lang am Einkaufszentrum. In dieser Zeit haben sie 125 Unterschriften eingesammelt. Morgen will Kraemer weitere Listen in der Seniorenresidenz abholen.

Umfrage: Vom Hü und Hott im Rat

Wesendorf . Grüne Lunge oder Paka-Platz? Dass der Gemeinderat sich mehrheitlich für den Standort an Schule und Rathaus ausgesprochen hat, ist für viele Wesendorfer nicht nachvollziehbar.

„Das überrascht mich“, sagt Hannelore Heidenreich . Die 56-Jährige findet: „Das ist nicht gut überlegt.“ Auch deshalb hat sie ihre Unterschrift gegeben.

Genauso wie Siegfried Meyer , der gleich gezielt zum Stand ging. „Unmöglich“, schimpft der 71-Jährige über die Entscheidung der Ratsmehrheit. „Die macht, was sie will.“ Seiner Meinung nach stecken auch die Querelen bei der Samtgemeindebürgermeisterwahl dahinter, wo Holger Schulz (SPD) dem CDU-Kandidaten René Weber knapp unterlag.

Anke Babik (47) dagegen kann die Gründe der Ratsmehrheit, die an der abgeschiedenen Grünen Lunge Vandalismus-Gefahr sieht, nachvollziehen. Dennoch hält sie diesen Standort für die Senioren für besser und hat unterschrieben.

„Wenn die einen hü sagen, sagen die anderen hott“, so Horst Reichert über den Politalltag im Gemeinderat. „Es ist zeitweise paradox.“ An der Unterschriftensammlung hat sich der 66-Jährige nicht beteiligt: Es gebe wichtigere Themen als den Seniorenspielplatz.

rtm

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