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1200 Kilometer per Fahrrad durchs Baltikum

Gifhorn 1200 Kilometer per Fahrrad durchs Baltikum

Gifhorn. Das ist eine ordentliche Leistung: Der 64-Jährige Martin Hennings aus Gifhorn legte zusammen mit seinem Bekannten Wolfgang Kielau (67) 1200 Kilometer bei einer Radtour durchs Baltikum zurück. Drei Wochen waren sie unterwegs.

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Start am Skandinavienkai in Travemünde: Auf ihrer Fahrradtour legten Martin Hennings (r.) und Wolfgang Kielau 1200 Kilometer zurück.

Kielau ist vor drei Jahren mit dem Fahrrad zum Nordkap gefahren. Hennings hatte seinerzeit gesagt, eine größere Tour wäre auch für ihn interessant. Sie unternahmen zunächst ein paar kleinere Touren, bevor sie zur Rundfahrt durch die baltischen Staaten aufbrachen. „Wir haben uns erst nach Travemünde bringen lassen, sind von dort mit der Fähre nach Helsinki und dann mit einer weiteren Fähre nach Tallin“, erzählt Hennings. Die estnische Hauptstadt hätten sie sich zunächst angesehen, seien dann von dort mit dem Rad gestartet. Es ging in Estland überwiegend durch dünn besiedeltes Gebiet. „Dabei haben wir auch eine Elchkuh mit ihrem Jungen gesehen“, sagt Hennings.

Es folgte Lettland. Im Bereich des Wintersportgebietes Sigulda hätten sie die vielen Höhenmeter besonders gefordert, berichtet Hennings. Auch die schöne Stadt Riga hätten sie sich angesehen. „Wir mussten dazu auf eine fünfspurige Autobahn“, sagt Hennings. An der Küste entlang ging es weiter bis über die Grenze nach Litauen. Die kurische Nehrung stand auch auf dem Programm, schließlich ging es von Klaipeda mit der Fähre zurück nach Kiel.

„Wir hatten keine Panne, haben immer eine Unterkunft gefunden und unser Notfall-Zelt daher nicht gebraucht“, sagt Hennings. Auch die Verständigung sei relativ einfach gewesen, da die meisten Leute Englisch gesprochen hätten.

Beide planen bereits die nächste große Radtour: „Danzig, Masuren und die Ostseeküste bis Usedom haben wir im Auge“, sagt Hennings.

cn

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