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110 Läufer auf der neuen B4-Brücke unterwegs

Gifhorn 110 Läufer auf der neuen B4-Brücke unterwegs

Gifhorn. Zwölf Jahre die Jüngsten, 73 der Älteste: Die einmalige Chance, auf der B4 über die neue Brücke zu laufen, nutzten am Sonntag 110 Läufer. Mancher wunderte sich, wem er so alles begegnete - Radler und Spaziergänger waren unterwegs, um die Läufer anzufeuern.

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Einmalig: 110 Läufer waren auf der noch gesperrten B4-Brücke unterwegs zum ersten und einzigen Brückenlauf, den der VfR Wilsche-Neubokel ausgerufen hatte.

Quelle: Christina Rudert

Ganz begeistert war Marvin Peter. Der 21-Jährige aus Meinersen berichtete: „Ich laufe sonst gar nicht.“ Die Tatsache, dass das die einzige Gelegenheit war, diese Trasse zu betreten, lockte ihn. „Jetzt spüre ich es allerdings in den Beinen.“

Robert Lippert und Dirk Heumann gehören zur Laufsparte des VfR Wilsche-Neubokel, die die Aktion organisiert hatte. „Das unterstützen wir natürlich“, betonte Heumann. Bei dem guten Wetter keine große Überwindung: „Nur zwischen den Lärmschutzwänden, wo kein Lüftchen mehr wehte und der Asphalt die Wärme gespeichert hat, da war es fast schon zu warm“, meinte Heumann.

Für Natalie Krieger aus dem Injoy-Team war es „schon was ganz Besonderes, mal auf der Autobahn zu laufen“. Sie und ihre Kolleginnen nutzten den Lauf auch zum Quatschen, „es hat Spaß gemacht, mal mit den Kollegen zu laufen“.

„Wir hatten noch nicht alle Themen der Woche besprochen“, lachte Anja Illing von den Modo Runners des TSV Grußendorf. Mit Heidi Brand, Manuela Kislenko und Ina Brayer freute sie sich „über die breite Fahrbahn, um nebeneinander zu laufen“. Heidi Brand stellte fest: „Von dieser Aktion können wir noch unseren Enkelkindern erzählen.“

Während sich die meisten mit einer Runde begnügten, starteten 36 Läufer eine zweite Runde. So ganz ließ sich der sportliche Ehrgeiz bei einigen Starten dann halt doch nicht leugnen.

 tru

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