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100 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge im Kreis

Landkreis Gifhorn 100 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge im Kreis

Landkreis Gifhorn . Viele junge Menschen kommen aus den Kriegs- und Krisengebieten in den Landkreis Gifhorn. „Der Landkreis betreut zur Zeit 100 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge“, stellt Lars Kaufmann von der Kreisverwaltung in seinem Bericht für den heute tagenden Jugendhilfeausschuss fest.

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Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge im Kreis Gifhorn: Ein Bericht zur ist-Situation wird heute vorgestellt.

Quelle: Archiv

Davon seien 70 Kinder und Jugendliche in Heimerziehung, 15 junge Menschen befänden sich in Obhut und 15 Personen werden über das 18.Lebensjahr hinaus betreut. „Bis zum 18. Lebensjahr werden Vormünder bestellt, die sich um die Belange der Jugendlichen kümmern“, so der Bericht. Die meisten unbegleiteten Flüchtlingen im Kreis kommen aus Afghanistan (49 Prozent), Syrien (17,3 Prozent), dem Irak (9,6 Prozent) sowie aus Somalia und Eritrea (jeweils 3,8 Prozent).

Möglichkeiten der „Kontaktaufnahme“ mit den minderjährigen Flüchtlingen: Sie melden sich selbst beim Jugendamt, sie werden von der Polizei aufgegriffen oder sie wurden bei der Einreise nicht registriert und in einer Notunterkunft entdeckt.

Kaufmann weist jedoch auch auf „Startschwierigkeiten“ mit den minderjährigen Flüchtlingen hin. „Der Jugendliche wurde nicht genügend auf die Verteilung vorbereitet und entzieht sich der Betreuung oder ist mit der Umverteilung nicht einverstanden“, erläutert Kaufmann. „Es gibt sprachliche, ethnische und religiöse Probleme“, heißt es in dem Bericht weiter. Nicht immer gebe es den passenden Dolmetscher.

Da die Notunterkunft Ehra-Lessien geschlossen sei, müsse mit Zuweisung sofort eine Wohnmöglichkeit gefunden werden, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Nicht immer gebe es zudem sofort einen Schulplatz, 90 Prozent der jungen Flüchtlinge beteiligten sich jedoch an sportlichen Aktivitäten.

ust

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