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Brome Wie Zwischenfrüchte das Gewässer schützen
Gifhorn Brome Wie Zwischenfrüchte das Gewässer schützen
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18:00 29.11.2018
Feldtag: Gewässerschutzbeauftragter Markus Hanssler (im Loch) informierte Landwirte aus der Samtgemeinde Brome. Quelle: Peter Zur
Tülau

Gemeinsam mit den Landwirten nahmen sie den nach der Kartoffelernte eingebrachten Zwischenfruchtanbau auf einer Versuchs- und Demonstrationsfläche am Bullenkamp bei Tülau in Augenschein. Im Trinkwassereinzugsgebiet Rühen befinden sich 5510 Hektar Nutzfläche.

Feldtag dient dem Gewässerschutz

„Die vegetationsbegleiteten Beratungsrunden dienen dem Gewässerschutz und bieten den Landwirten Maßnahmen an, um Nährstoffeinträge ins Grundwasser so gering wie möglich zu halten“, sagte Gewässerschutzbeauftragter Markus Hanssler aus dem Beratungsbüro. Speziell nach der Kartoffelernte verblieben erhebliche Stickstoffmengen im Boden zurück. Und wenn die Flächen nach der Ernte bis zur Aussaat im Frühjahr brach lägen, gelängen durch Niederschläge über den Winter hohe Mengen Nitrat ins Grundwasser. „Daher ist der Zwischenfruchtanbau ein wesentlicher Baustein im Gewässerschutz. Zumal Zwischenfrüchte wie Winterroggen. Ölrettich, Senf und Rauhafer die noch im Boden vorhandenen Nährstoffe aufnehmen und damit die Verlagerung ins Grundwasser verhindern“, sagte Hanssler.

Weniger Düngung durch Zwischenfrüchte

„Wir müssen mit unseren Ressourcen sorgsam umgehen“, so die Landwirte. Durch die von der Zwischenfrucht gespeicherten Nährstoffe könne schließlich auch die Düngung im Folgejahr deutlich reduziert werden, so Landwirt Helmar Meyer, der auf einer seiner Ackerflächen die jetzt besuchte Demofläche angelegt hat.

Von Peter Zur

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