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Werkzeuge des Herrn der Wälder: Schreibtisch und PC

Förster Harald Sälzers Revier ist der ehemalige Truppenübungsplatz Werkzeuge des Herrn der Wälder: Schreibtisch und PC

Seit 21 Jahren ist Harald Sälzer Förster auf dem mittlerweile ehemaligen Truppenübungsplatz - im „Forstrevier Ehra-Lessien des Bundesforstbetriebs Niedersachsen“ wie es im Amtsdeutsch korrekt heißt. Und die Arbeit bereitet dem Familienvater, Berufsjäger, Freizeitpiloten und Naturfreund immer noch Freude. Wachsender Bürokratie zum Trotz. Was bleibt ist der Wald vor der Haustür.

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Zwei Arbeitsplätze: Förster Harald Sälzer an seinem Schreibtisch und im Wald mit seinen Westsibirischen Laikas Altai und Taifun.

Quelle: Jörg Rohlfs

Ehra-Lessien. Denn Sälzer hat „Residenzpflicht“ auf dem rund 1650 Hektar großen Areal, von dem seit kurzem wiederum rund 1100 Hektar „Nationales Naturerbe“ sind. Die 95-prozentige Fichten-Monokultur soll zu Mischwald werden. So der bisherige grobe Plan. „Inwieweit die Altlasten im Boden die Umsetzung zulassen, wird man sehen“, so Sälzer.

Der ist aber nicht nur verantwortlich für die Tausenden von Fichten, vereinzelten Bruchwald- und Heideflächen sowie Birkenbestände in Lessien, sondern auch für die Flanken des Elbe-Seitenkanals von Sülfeld bis Lauenburg, die Seiten des Mittellandkanals von Sülfeld bis Haldensleben sowie 28 kleinere Liegenschaften des Bundes bis hoch nach Lüneburg.

Sämtliche Arbeiten erledigt ein teilautonomes Team aus fünf Forstwirten, darunter eine Frau, das sich Sälzer mit seinem Revier-Kollegen aus Braunschweig teilt. Für die Bejagung von Dam-, Schwarz- und Rehwild auf dem Lessiener Gelände holt sich der Förster Unterstützung vom örtlichen Hegering. Sälzers Aufgaben sind „Planung, Durchführung und Kontrolle“, Schreibtisch und PC sind seine Werkzeuge, aber: „Ein Förster gehört in den Wald.“ Und dafür zieht sich der 57-Jährige täglich raus aus der „Zeitmühle“, schnappt sich die Laikas Altai und Taifun - und geht dahin, wo er hingehört.

jr

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