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Weinende Blumen als Zeichen der Trauer

Lessien Weinende Blumen als Zeichen der Trauer

Lessien. Die Anschläge von Paris haben Bassam Abu Zidan besonders aufgewühlt - Krieg und Terror kennt er schließlich aus Syrien zur Genüge. Der Maler und Kunstlehrer, der in der Flüchtlings-Notunterkunft in Lessien lebt, hat eine Ausstellung zusammengestellt.

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Bilder als Zeichen gegen den Terror: Der syrische Maler Bassam Abu Zidan (r.) lebt in der Flüchtlings-Notunterkunft Lessien – Nathaly Plancon-Böse hilft dort als Sprachlernbegleiterin.

Quelle: eingereicht

Bassam Abu Zidan fühlt sich den Angehörigen der Anschlagsopfer von Paris in ihrer Trauer verbunden. „In meiner Heimat Syrien war die Bedrohung durch Krieg und Terror allgegenwärtig. Diese IS-Kämpfer, sie haben keinen Gott“, sagt der 48-Jährige.

Bassam Abu Zidan hat drei Töchter, zehn, 15 und 22 Jahre alt, um die er bangt, da sie noch mit seiner Frau in der syrischen Stadt Sueda leben. Von dort ist der Maler und Kunstlehrer, der aus Damaskus stammt, vor dem Krieg geflohen. Nach einer Reise über Griechenland, die Türkei, Mazedonien, Serbien, Ungarn und Österreich kam er am 15. September in Deutschland an. Bald darauf gelangte er nach Lessien. „Zum Glück habe ich meine Kunst“, sagt Bassam. Mit Malen und Zeichnen lenkt er sich ab. „Ich wünsche mir Frieden für die ganze Welt und insbesondere für Syrien. Dann würde ich sofort in meine Heimat zurückkehren“, sagt er.

Unter anderem hat er ein Bild gemalt für die Französin Nathaly Plancon-Böse, eine Sprachlehrerin an der IGS Westerbeck, die in Lessien lebt und ehrenamtlich in der Flüchtlingsnotunterkunft als Sprachlernbegleiterin tätig ist. Das Aquarell ist in Blau und Rot auf weißem Hintergrund gehalten. „Es sind weinende Blumen. Denn nach den Anschlägen von Paris habe ich geweint, für die Menschen in Frankreich und in Syrien, die unschuldig sind, die gar nichts mit den IS-Terroristen zu tun haben wollen, sagt Bassam Abu Zidan.

  • Am Donnerstag, 7. Januar, wird in den Räumen des Fördervereins „Mosaik“ Ehra-Lessien eine vierwöchige Ausstellung mit Bildern von Bassam Abu Ziad eröffnet.
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