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Warnung: Cyber-Mobbing ist „knallharte Straftat“

Rühen Warnung: Cyber-Mobbing ist „knallharte Straftat“

Rühen. Cyber-Mobbing gibt es an allen Schulen. „Das sind knallharte Straftaten“, sagt Liane Jäger von der Polizeiinspektion Gifhorn. Sie war jetzt in der Rühener Realschule, um in den sechsten Klassen über das Thema aufzuklären.

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Cyber-Mobbing: Liane Jäger, Jugend-Präventionsbeauftragte der Gifhorner Polizei, sprach mit den Schülern.

Quelle: Alexander Täger

Beim Cyber-Mobbing werden mittels Internet, Smartphone und Co. andere Menschen übel gemobbt. Dabei gehe es nicht um einmalige Beleidigungen, erklärte Jäger, die Jugend-Präventionsbeauftragte der Polizei ist. Die Täter würden kein anderes Ziel verfolgen, „als einen anderen Menschen systematisch über einen längeren Zeitraum psychisch fertig zu machen.“

Anhand eines echten, anonymisierten Falles verdeutlichte sie Auswirkungen auf die Opfer - und die möglichen Folgen für die Täter, denen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen drohen können. „So ziemlich alles im Internet kann wieder hergestellt werden. Das machen sich natürlich auch die Ermittlungsbehörden zu Nutze.“ Gefragt sei auch die Gruppe: „Cyber-Mobbing funktioniert nur, wenn es Menschen gibt, die es mitbekommen und schweigen.“ Auch Mittäter könnten sich strafbar machen.

Grundsätzlich sei es wichtig, mit eigenen Fotos, Daten und Informationen vorsichtig umzugehen und so wenig es geht, online zu stellen. „Sonst öffnet ihr Tür und Tor, um anderen die Möglichkeit zu geben, damit Schlechtes zu tun.“ Auch spätere Arbeitgeber würden online nach Informationen ihrer Bewerber suchen.

Betroffene von Cyber-Mobbing sollten nicht auf Beleidigungen reagieren, sich nicht zurückmelden und zum Beispiel mit den Eltern sprechen. Für eine mögliche Anzeige bei der Polizei sei es laut Jäger wichtig, Beweise zu dokumentieren.

tgr

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