Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Brome Durchlass für Fischotter soll Mitte 2019 fertig sein
Gifhorn Brome Durchlass für Fischotter soll Mitte 2019 fertig sein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 25.09.2018
Vorbereitung für den A39-Bau: Unter der L 289 bei Lessien wird eine Querungshilfe für Fischotter erstellt. Quelle: Peter Zur
Lessien

Wie vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium angekündigt, wurde am Montag für die Aufweitung des Durchlasses unter der L 289 im Verlauf des Bullergrabens begonnen, eine Umfahrung anzulegen. Die Durchlass-Erweiterung, die von Tieren, insbesondere dem Fischotter benutzt werden soll, ist eine Kompensationsmaßnahme für den Weiterbau der A 39.

Der vorhandene Durchlass ist laut Heiko Lange von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu klein bemessen, als dass er als unterirdische Querung der Landesstraße dienen könnte. Der neue Durchlass wird etwa sechs Meter breit und ein bis zwei Meter hoch sein: „Abhängig von der Höhe des Bodensubstrats, dass eingebracht wird, wenn alles fertig ist“, so Lange.

Umfahrung nördlich der L 289

Weil das (Brücken-)Bauwerk in offener Bauweise errichtet wird, die L 289 also aufgerissen werden muss, wird jetzt zunächst nördlich der Straße eine provisorische Umfahrung hergerichtet. „Mit dem Bau der Brücke werden wir dann Anfang kommenden Jahres beginnen.“ Die Fertigstellung wird laut Lange voraussichtlich Mitte des Jahres erfolgen: „Danach wird die Umfahrung wieder zurückgebaut.“

Kosten werden auf 1,05 Millionen Euro beziffert

Laut des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums erfolge die Aufweitung des Durchlasses, weil der Biotopkomplex Bullergraben „eine wichtige Verbindungsachse und Vernetzungsstruktur im vorhandenen Fließgewässersystem“ darstellt. Für den Bau der A-39-Brücke „Bullergraben“ sei eine frühzeitige Fertigstellung der Querungshilfe für den Fischotter erforderlich. Die Kosten für Durchlass samt Umfahrung werden auf 1,05 Millionen Euro beziffert.

Von Jörg Rohlfs

Mehr als 600 Besucher zählte die Rühener Wasen. Sie feierten im Festzelt auf dem Schützenplatz zusammen mit der Band „Saubuam“ – und die hatte ihren vorletzten Auftritt.

24.09.2018

Seit geraumer Zeit möchte die Doppelgemeinde das Radwegenetz in Richtung Grußendorf bis hin nach Gifhorn weiter ausbauen. Denn bisher müssen Radfahrer den kurz hinter Lessien endenden Radweg verlassen und auf die vielbefahrende L 289 ausweichen. Nun scheint eine Lösung des Problems in Sicht.

21.09.2018

Materielle Dinge spielen bei Veranstaltungen der Landeskirchlichen Gemeinschaft eher eine Nebenrolle. Doch gibt es auch mal Ausnahmen – wie sich am Sonnabend beim zweiten Oldtimertreffen zeigte.

19.09.2018