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Brome Viele Argumente gegen Südumgehung
Gifhorn Brome Viele Argumente gegen Südumgehung
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00:17 02.05.2016
Gegen eine „enge Südumgehung“: Die Landtags-Grüne Susanne Menge (rechts) informierte sich in Brome vor Ort. Quelle: Jörg Rohlfs
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In Brome nahm die Landtagsabgeordnete gemeinsam mit Vertretern des NBL, der Bromer Grünen und der BI gegen die „enge Südumgehung“ - die wie das Autobahnprojekt im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan steht - einen Teil der geplanten Trasse an der Steimker Straße in Augenschein. Und sie war sich mit den anderen Anwesenden einig, dass eine Umgehung dort nicht gebaut werden sollte.

Überschwemmungsgebiet der Ohre, Naherholungsgebiet, FFH-Gebiet, Beeinträchtigungen für die Burg, hoher Kosten-Nutzen-Faktor: Vieles spreche gegen die Südumgehung des Fleckens. „Die wurde vom Schreibtisch aus geplant“, so der Ortsverbands- und Kreistags-Grüne Frank Warnecke. Und vor allem „ohne jegliche Bürgerbeteiligung“.

Menge erklärte, die anstehenden Kommunalwahlen seien ein „Vorteil“, um möglicherweise politischen Druck aufzubauen, ein „Beteiligungsverfahren zu fordern“ und die Trasse doch noch zu verhindern. Flecken-Grüne Swantje Baruschke betonte, dass, wenn die jetzige Variante „eingestampft“ werde, man „neu nachdenken könnte“ beispielsweise über die „weite Nordumgehung“. Warnecke regte ein grundsätzliches Überdenken an: „Braucht man überhaupt eine Ortsumgehung bei maximal 5000 Fahrzeugen, die am Tag durch den Ort fahren?“

Im Anschluss an den Brome-Termin fand ein weiteres Info-Treffen mit Menge, A 39-Gegnern und dem Begleitausschuss der Gemeinde Tappenbeck ebenda statt.

jr

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