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Unterrichtsraum für Flüchtlingskinder

Lessien Unterrichtsraum für Flüchtlingskinder

Lessien. Ein Unterrichtsraum für Kinder im Grundschulalter wurde am Montag im Flüchtlingscamp ein kleines bisschen feierlich offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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Spielerisch lernen: In der Flüchtlings-Notunterkunft in Lessien wurde gestern ein Unterrichtsraum für die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter offiziell seiner Bestimmung übergeben. Photowerk (jr)

Quelle: Jörg Rohlfs

Es gab Blumengestecke für die dort tätigen Lernhelferinnen - derzeit 13 an der Zahl - sowie die Initiatoren, das Lehrer-Pensions-Ehepaar Hannelore und Volkhard Widdecke aus Bokensdorf. Und es gab frische Waffeln, Muffins, Luftballons und Getränke für alle, die gekommen waren - vom Security-Mitarbeiter bis zum Kreistagsabgeordneten.

Zur Begrüßung zeigten Lernhelferinnen und Flüchtlingskinder, was sie schon drauf haben: auf Deutsch bis zehn zählen und das Lied von den Körperteilen. Jenny Reissig, selbsternannte Bürgermeisterin des „dritten Ortsteils von Ehra-Lessien“, dankte mit Worten und einer eingeworbenen Sponsorenspende (für Unterrichtsmaterialien) den Widdeckes für ihren „Kampfgeist“, der dazu geführt habe, „dass die Kinder nun in eine kleine Schule gehen dürfen“.

Hannelore Widdecke, nach 40 Jahren im Grundschuldienst seit zwei Jahren in Pension, berichtete davon, dass die ersten Anläufe für eine Beschulung der Kinder im Camp bereits im Oktober 2015 unternommen worden waren. Mitte Januar schließlich lief das Angebot im Kinderhaus und einem Besprechungsraum an, jetzt endlich gibt es einen festen Ort, an dem „spielerisch ein Grundwortschatz“ mit den Kinder erarbeitet werde, als „Basis für den Übergang in die Regelschule“.

Täglich von 9 bis 11 Uhr besteht das Angebot. Was noch fehlt sind nicht nur noch mehr kleine Schultische und -stühle, sondern auch weitere Lernhelferinnen und -helfer: „Nette, freundliche Menschen“, die daran interessiert sind, können sich beim DRK melden.

jr

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