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Brome Umleitung und Schlaglöcher machen Straße gefährlich
Gifhorn Brome Umleitung und Schlaglöcher machen Straße gefährlich
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00:16 08.07.2016
Tiefe Schlaglöcher: Die Kreisstraße zwischen Kaiserwinkel und Giebel ist in katastrophalem Zustand. Quelle: Alexander Täger
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Kaiserwinkel

"Der Autofahrer hat sich nicht mal umgesehen, ich bin fassungslos“, sagt Marion Werthmann. Dazu kommt, dass diese Situation in gewisser Weise hausgemacht ist: „Seit die Ortsdurchfahrt von Croya saniert wird, rauscht der Umleitungsverkehr durch Kaiserwinkel“, beklagt Marion Werthmann, „inklusive Schwerlastverkehr - das ist gefährlich!“ Dafür sei die schmale, schon seit Jahren in katastrophalem Zustand befindliche Kreisstraße aber nicht ausgelegt. Die Folge: „Die Fahrbahnränder sind extrem ausgefahren, es gibt Schlaglöcher, die bis zu 20 Zentimeter tief sind.“

Die offizielle Umleitung führt zwar über Bergfeld und Tülau, aber wer Richtung Salzwedel will, nimmt von Rühen aus die Strecke über Giebel und Kaiserwinkel nach Zicherie. So wie voriges Jahr, als die B 244 zwischen Rühen und Parsau erneuert wurde. „Damals haben wir die Polizei eingeschaltet, weil hier gerast wurde, und die hat auch zweimal mit der Laserpistole kontrolliert und kräftig kassiert“, erinnert Werthmann. Langfristig geholfen hat das nichts.

Sie ist mittlerweile total entnervt. „Keiner ist zuständig. Egal wen ich auf den Zustand der Kreisstraße und auf den Umleitungsverkehr anspreche, alle schicken mich zur nächsten Behörde weiter.“

Die Perspektiven sind auch nicht prickelnd: Wenn nördlich von Rühen der Kreisel gebaut wird, wird wohl wieder der Umleitungsverkehr durch Kaiserwinkel brausen, wird Radfahren auf der K 85 zum Selbstmordkommando, wird es verdammt eng, wenn sich Schwerlastverkehr auf der schmalen Straße begegnet.

Hintergrund:

Dem Landkreis ist der schlechte Zustand der Kreisstraße 85 bekannt. „Deshalb ist eine offizielle Umleitung über Kaiserwinkel auch bei anderen Sperrungen der B 244 nicht vorgesehen“, teilt Bauamtsleiter Alexander Wollny mit. Dem Landkreis ist auch bekannt, dass trotzdem einige Autofahrer die Strecke nutzen. „Laut Auskunft der Straßenmeisterei ist die Mehrbelastung aber nicht so hoch, dass von einer massiven Zunahme gesprochen werden kann“, so Wollny. Dass die schmale Straße – laut Wollny zwischen 4,1 und 4,5 Metern – mit den nicht befahrbaren Seitenräumen Begegnungsverkehr schwierig macht, bestätigt er.

Eine Sperrung der Strecke sei jedoch wenig Erfolg versprechend. „Das wurde bei einer anderen Maßnahme mit Sperrung der Kreisstraße zwischen Giebel und Parsau ohne Erfolg ausprobiert.“ Aber es soll alles besser werden: „Der Landkreis hat sich zum Ziel gesetzt, den Zustand der Kreisstraßen deutlich zu verbessern“, teilt Wollny mit. Ab 2017 solle deutlich mehr Geld in Unterhaltung und Sanierung fließen. Für die Strecke zwischen Giebel und Kaiserwinkel sind dafür 2,39 Millionen Euro erforderlich. „Aufgrund der derzeit bestehenden Prioritäten, verbunden mit den sehr hohen Investitionskosten, kann mit einer Sanierung oder einem Ausbau der Strecke allerdings erst ab 2020 gerechnet werden.“

tru

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