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Ultraschall bekämpft Blaualgen im Ohresee

Brome Ultraschall bekämpft Blaualgen im Ohresee

Brome. Dank Ultraschall scheint das Blaualgenproblem im Ohresee gelöst zu sein, ohne dass die Tierwelt dadurch gestört wird.

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Pilotprojekt für Niedersachsen: Hartmut Wassmann (l.) zeigt das Gerät, mit dessen Hilfe Ultraschall die Blaualgen im Großen Ohresee bekämpft.

Quelle: Christina Rudert

Seit April läuft dort ein Pilotprojekt für Niedersachsen, gestern stellte Ingenieur Hartmut Wassmann erste Ergebnisse vor.

Im Sommer 2014 hatten die giftigen Bakterien, Blaualgen im Volksmund, den See beinahe kippen lassen (AZ berichtete). Eine Notbelüftung verhinderte das Schlimmste, seither wird eine nachhaltige Lösung gesucht. Wassmann, in der Gewässersanierung tätig, befasst sich seit vier Jahren mit Ultraschall. Als es darum ging, ob das Verfahren für die Sanierung des Dümmer in Frage kommt, wurde die CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp hellhörig. Wassmann: „Die Methode sollte erst in einem kleinen Gewässer erprobt werden, um festzustellen, wie die Fische reagieren.“ Klopp stellte den Kontakt zwischen Umweltministerium, Flecken Brome und Wassmann her.

Das Ergebnis ist bislang positiv, wie Andreas Schünemeyer von der Natur- und Angelvereinigung betont: „Es gibt keine Unruhe in den Fischbeständen.“ Die Sichttiefe im Wasser sei von 30 auf 70 Zentimeter gestiegen. Und weder Fledermäuse noch Wasserläufer, Libellen oder Fischotter stören sich am Ultraschall, der von Menschen nur direkt am Ufer „wie das Zirpen einer Grille“ wahrgenommen wird, so Schünemeyer. „Die Bromer haben im Grunde nur gemerkt, dass der See nicht mehr stinkt“, ergänzte Bürgermeister Gerhard Borchert. Rudolf Gade vom Niedersächsischen Umweltministerium überzeugte sich gestern vor Ort vom Erfolg.

Die Angel- und Naturschutzvereinigung unterstützt Wassmann durch regelmäßige Kontrolle und Dokumentation der Messergebnisse. Und wenn alles so positiv bleibt, könnte Borchert sich eine dauerhafte Ultraschall-Beschallung des Sees vorstellen, „denn wir versuchen ja schon seit Jahren, das Problem in den Griff zu bekommen“.

tru

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