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Überraschender Gast: Chinesische Wollhandkrabbe in Rühen

Fund in Garten Überraschender Gast: Chinesische Wollhandkrabbe in Rühen

Eine kuriose Entdeckung machte Ilona Mitschke aus Rühen in ihrem Garten. Dort tummelte sich eine chinesische Wollhandkrabbe. Die Rühenerin päppelte das erschöpfte Tier wieder auf.

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Überraschender Gast: Eine chinesische Wollhandkrabbe hat sin in Rühen in den Garten von Ilona Mitschke verirrt.
 

Quelle: Norman Scholz

Rühen.  Eigentlich wollte Ilona Mitschke im Wohnzimmer nur die Blumen gießen. Beim Blick aus dem Fenster fragte sie sich dann aber, woher denn der Kaktus im Garten komme. Der vermeintliche Kaktus entpuppte sich schnell als chinesische Wollhandkrabbe.

„Ich bin in den Garten, um mir das Ding anzusehen. Die Krabbe lag wie tot da. Ich habe sie leicht angestupst, und plötzlich hat sie sich bewegt. Da habe ich meinen Sohn angerufen und gesagt, ich habe ein Ungeheuer im Garten“, erzählt Ilona Mitschke. Die Krabbe habe sehr schlapp ausgesehen, so Mitschke, deshalb habe sie Matjes in Öl in kleine Happen geschnitten und dem Tier hingelegt. Dadurch habe sich die Krabbe wieder erholt.

Damit sie sich wie am Strand fühlte – dort halten sich ja Krabben gerne mal auf – schüttete die Rühenerin etwas Quarzsand auf das Tier, um eine Erdhöhle zu simulieren. Ob die Krabbe das nicht mochte? Jedenfalls war sie am Abend weg, als Mitschke mit der Taschenlampe kontrollieren wollte. Dafür saß ein Igel auf dem Sand. „Ich habe mich gefragt, wie das jetzt angeht. Und natürlich musste ich lachen.“ Die Krabbe fand sich dann aber doch noch ein Stückchen neben dem Sandhaufen. Inzwischen hat Ilona Mitschke das Tier wieder in Freiheit ausgesetzt. „Ich habe es zum Kanal gebracht.“

Chinesische Wollhandkrabben sind vor gut 100 Jahren mit Schiffen nach Europa gelangt. 1912 wurde ein erstes Exemplar in der Aller entdeckt, inzwischen haben sie fast den ganzen Kontinent für sich entdeckt. Den Namen haben die Tiere, die in China als Delikatesse gelten und hierzulande eher in Aquarien gehalten werden, wegen ihres Haarpelzes an den Scheren.

Von Thorsten Behrens

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