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Schwarzbau: Bürgermneister lehnt Rücktritt ab

Rühen Schwarzbau: Bürgermneister lehnt Rücktritt ab

Rühen. Die Bebauung an den Eischotter Fischteichen bleibt unzulässig. Der Rühener Rat stimmte am Dienstag mehrheitlich gegen eine Veränderung der Sachlage. Bürgermeister Karl-Peter Ludwig wies Rücktrittsforderungen wegen seines Schwarzbaus zurück.

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Schwarzbau des Bürgermeisters: Der Rühener Rat stimmte gegen ein Erholungsgebiet am Eischotter Ortsrand.

Quelle: Jörg Rohlfs

Auf dem Gebiet am Eischotter Ortsrand stehen seit vielen Jahren acht nicht genehmigte Bauten von mehreren Anliegern, darunter auch ein inzwischen stillgelegter Schwarzbau von Bürgermeister Karl-Peter Ludwig (AZ berichtete). Fünf Ratsherren der SPD stimmten für einen Aufstellungsbeschluss über einen entsprechenden Bebauungsplan für das Areal als „Sondergebiet zur Erholung“, die CDU/PUL-Fraktion mit sieben Mitgliedern dagegen. Einen Fraktionszwang gäbe es in diesem Punkt nicht, hatte CDU/PUL-Fraktionschef Henning Hoppe vorher deutlich gemacht. Es handele sich nicht um eine politische, sondern um eine Privatsache. Mit Blick auf das schwebende Verfahren könne er aber nicht zustimmen.

Beschlossen wurde der Bebauungsplan für das Baugebiet Bergfelder Weg in Eischott. 26 Bauplätze sind dort vorgesehen. Ebenso beschlossen wurde eine Anpassung der Satzung über die Beitragserhebung für straßenbauliche Maßnahmen an aktuelle Gesetze.

In der Bürgerfragestunde übte ein Bürger in Bezug auf den Schwarzbau heftige Kritik am Bürgermeister und warf ihm unter anderem „fehlendes Rechtsbewusstsein“ vor. „Treten sie zurück?“, fragte er. „Nein“, war Ludwigs klare Antwort.

Ein Anwohner des Försterweges wollte wissen, wann die - im vergangenen Jahr vom Bauausschuss befürwortete - Sanierung der Straße starte. Zwar sei diese inzwischen eine Tempo-30-Zone, die Lärmbelästigung durch zu schnelles Fahren, insbesondere von Bussen, sei dennoch unerträglich. Es gäbe keine Zeitschiene für die Umsetzung, erklärte Ludwig. Dieses Jahr käme das Vorhaben nicht zum Tragen.

tgr

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