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Schnehages Flüge nach Afghanistan nun doch gezahlt

Bergfeld Schnehages Flüge nach Afghanistan nun doch gezahlt

Bergfeld. Erleichterung beim Verein Katachel und seiner Vorsitzenden Sybille Schnehage: Das Bundesverteidigungsministerium übernimmt nach dem Einsatz der Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann nun doch die Kosten für Flüge nach Afghanistan, die dem Verein in Rechnung gestellt worden waren.

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Schon die 27. Schule: Das Geld, welches das Verteidigungsministerium von Sybille Schnehage zurückforderte, kann nun doch in den Bau der Einrichtung gehen.

Bergfeld. Was war geschehen? Über viele Jahre ist Sybille Schnehage für ihre Hilfseinsätze mit der Bundeswehr nach Afghanistan geflogen. Wie bei vielen Nicht-Regierungs-Organisationen üblich, übernahm die Bundeswehr die Kosten. Nachdem die Bundeswehr diese Kooperation aufgrund der vereinsinternen Probleme im Jahr 2011 eingestellt hatte, wurde sie nach der vollständigen Rehabilitierung des Vereins kurze Zeit später wieder aufgenommen.

Die große Überraschung kam nun zu Beginn des Jahres mit einem Schreiben des für Dienstleistungen zuständigen Bundesamtes der Bundeswehr: Mehr als 6000 Euro wurden dem Verein für Mitflüge und Transporte von Hilfsgütern in Rechnung gestellt. „Es handelte sich teilweise um Flüge aus dem Jahr 2013, auch waren die Kosten deutlich höher als bei einem zivilen Linienflug“, zeigt sich die Katachel-Vorsitzende Sybille Schnehage noch immer frustriert. „Jahrelang haben wir unentgeltlich die Bundeswehr unterstützt, und dann kommt eine solche Forderung ins Haus!“

In einem Gespräch erläuterte Schnehage der CDU-Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann das Problem. Die kontaktierte das Verteidigungsministerium. „Der Verein leistet eine beeindruckende Arbeit in Afghanistan und steigert damit das Ansehen Deutschlands ungemein. Davon profitiert auch die Bundeswehr“, zeigt sich die Abgeordnete überzeugt.

Dieser Ansicht schloss sich auch das Bundesverteidigungsministerium an. Es wird, wie es der parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel versichert, „in Anerkennung der humanitären Hilfeleistungen des Vereins vor Ort und der bislang guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit“ die entstandenen Kosten voll übernehmen.

Der Verein baut derzeit trotz der angespannten Sicherheitslage bereits die 27. Schule in Afghanistan. Laut Schnehage werde das Geld vor allem dafür benötigt.

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