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Schild weist wieder auf Kriegsgräber hin

Rühen Schild weist wieder auf Kriegsgräber hin

Rühen. „Natürlich freue ich mich, dass das Schild endlich wieder auf die Gedenkstätte hinweist“, sagt Ignaz Redler zur Aufstellung eines neuen Hinweisschildes für die Kriegsgräber an der B 244 außerhalb des Ortes in Richtung Parsau.

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Ersatz ist da: An der B 244 bei Rühen weist ein Schild wieder auf die Kriegsgräber hin.

Quelle: Jörg Rohlfs

Rühen. „Die Sache ist in Arbeit“, hatte vor einem Jahr der damalige Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel versichert und meinte damit die Wiederaufstellung des 1978 erstmals installierten Schildes, das zweimal von Autos umgefahren, dann versetzt wurde und schließlich unbemerkt irgendwie verschwand. Bis Redler die Sache immer wieder monierte und schließlich die Samtgemeinde es anging.

Jetzt wurde das neue Schild aufgebaut. „Aufgrund eines Personalwechsels in der Verwaltung hat es doch noch ein bisschen länger gedauert“, räumt Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann ein. Außerdem habe die beauftrage Firma „sehr lange Lieferzeiten“ und dann seien auch noch die Ferien dazwischen gekommen, so Peckmann, die hofft, dass das Schild „jetzt auch mal stehen bleibt“.

Denn in den Augen der Bürgermeisterin sind Gedenkstätten wie auch jene für die zu Tode gekommenen Kriegsgefangenen bei Rühen „gerade heute ganz wichtig. Man muss die Erinnerung an Krieg und Vertreibung wach halten und sich die eigene Geschichte vor Augen führen, damit eine sinnvolle Auseinandersetzung erfolgen kann, besonders angesichts der aktuellen Flüchtlings-Thematik“, meint Peckmann.

Die Kosten für das neue Schild liegen bei knapp 1000 Euro.

jr

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