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Brome Vollsperrung droht: Sanierung wohl ab September
Gifhorn Brome Vollsperrung droht: Sanierung wohl ab September
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16:23 11.03.2018
Ortsdurchfahrt Voitze: Der Baubeginn für die Erneuerung entlang der B 248 ist derzeit für September geplant. Quelle: Alexander Täger
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Tülau

Zunächst wolle die Behörde die Benitzer Ortsdurchfahrt sanieren, dann folge Voitze, erklärte Tülaus Bürgermeister Martin Zenk während der Gemeinderatssitzung am Mittwoch im Gasthaus Glupe. Derzeit sei der Baustart für den 1. September geplant, vielleicht etwas eher. Zenk geht von einer einspurigen Sperrung aus. Während der Asphaltierung müsse aber wohl vollgesperrt werden. Dabei sei mit je eineinhalb Wochen für den Abschnitt Brome bis zur Wiswedeler Straße in Voitze sowie für den restlichen Teil im Ort zu rechnen.

Im Zuge der Maßnahme will die Gemeinde die Bushaltestellen erneuern, auch sollen Querungshilfen gebaut werden. Zenk: „Durch die Verschiebung musste die Förderung neu beantragt werden.“ Vorteil: Die Gemeinde kann nun Fördergelder vom Regionalverband Großraum Braunschweig (30.000 Euro) bekommen, die zu den Mitteln der Landesnahverkehrsgesellschaft (181.000 Euro) hinzukommen und den Gemeindeanteil von 335.000 Euro senken.

Ebenfalls in diesem Jahr erfolgen soll der Endausbau des Altendorfer Kirchweges in Tülau, der mit 140.000 Euro im Haushaltsplan veranschlagt ist. Hierzu soll es noch eine Anwohnerversammlung geben. Karl-Heinz Wegner merkte zu diesem Thema an, dass in diesem Zuge auch verkehrsberuhigende Maßnahmen eingebaut werden sollten. Wie Zenk daraufhin erklärte, seien dort bei einer Messung viele der Autofahrer deutlich schneller als 50 Stundenkilometer gefahren: ein Großteil zwischen 70 und 80 km/h, und „der Spitzenreiter“, so Zenk, war sogar 145 Stundenkilometer schnell.

Tülau bleibt weiter schuldenfrei

Der Tülauer Gemeinderat beschloss am Mittwoch einstimmig den Haushalt. Die Gemeinde bleibt schuldenfrei, auch die Hebesätze bleiben stabil. Laut Bürgermeister Martin Zenk verfügt die Gemeinde über Rücklagen in Höhe von 616.000 Euro. Im Ergebnishaushalt stehen Erträge von 1,23 Millionen Euro Aufwendungen von 1,268 Millionen Euro gegenüber, der Fehlbetrag liegt bei 38.000 Euro. Der Finanzhaushalt weist ein Defizit von rund 75.000 Euro auf. „Dieses Defizit kann jedoch aus den liquiden Mitteln der Rücklagen ausgeglichen werden“, so Zenk.

„Wir sind eine kräftige Gemeinde“, betonte er mit Blick auf die Gesamt-Steuereinnahmen von 1,126 Millionen Euro. Dadurch stiegen aber auch die Umlagen: Für die Samtgemeindeumlage müssen rund 526.000 Euro (48,989 Prozent) und für die Kreisumlage 456.000 Euro (43,3 Prozent) eingeplant werden.

Von Alexander Täger

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