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Samtgemeinderat: Debatte um Kita-Gebühren vertagt

Brome Samtgemeinderat: Debatte um Kita-Gebühren vertagt

Samtgemeinde Brome. Der Tagesordnungspunkt, wegen dem die meisten der fast 80 Zuhörer am Dienstagabend zur Sitzung des Samtgemeinderates in den Faitschenkrug nach Eischott gekommen waren - die Kitagebühren - wurde gleich zu Beginn abgesetzt.

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Vertagt: Die Entscheidung über die Erhöhung der Kita-Gebühren, die viele Besucher in den Faitschenkrug gelockt hatte, wurde vom Samtgemeinderat abgesetzt.

Quelle: Jörg Rohlfs

Bereits der Sozialausschuss hatte (auch nach Elternprotesten) die geplante neue Sozialstaffel (AZ berichtete) gekippt. Und die im Verwaltungsentwurf somit übrig gebliebene 30-prozentige Pauschal-Erhöhung fiel nun im Samtgemeinderat in Ungnade. CDU-Fraktionschef Heino Meyer stellte den Antrag auf Absetzung mit dem Hinweis, die Sache möge unter Mitwirkung der Eltern neu beraten werden. Der Grüne Frank Warnecke stimmte zu, weil es „viele offene Fragen“ gebe, und die SPD enthielt sich, weil, wie Karl-Peter Ludwig ausführte, man zwar „aus inhaltlichen Gründen“ keinen Beschluss fassen sollte, aber doch „so viele Interessierte da“ seien.

Auch beim Tagesordnungspunkt „Konzept Standort Rühen - Entwicklung im Sek-I-Bereich“ zeigte öffentlicher Druck während der Sitzung Wirkung: Der vom Schulausschuss empfohlene Beschlussvorschlag, aus Real- und Hauptschule eine Oberschule (OBS) zu formen, wurde um die Formulierung „mit gymnasialem Zweig“ erweitert. Hinzu gefügt wurde ferner, dass die Samtgemeinde ein eigenständiges Gymnasium in Rühen bevorzugen würde.

Zuvor hatte unter anderem Realschulleiterin Doris Benecke eindringlich an den Rat appelliert, sich die „Tragweite des Beschlusses“ zur Einrichtung einer OBS bewusst zu machen, da die nötige „Akzeptanz“ in der Bevölkerung fehle. In einem anderen Wortbeitrag war mit Verweis auf den Schulstandort Vorsfelde als „Konkurrenz“ gar die Rede von einem „Abstieg“ Rühens im Falle einer OBS.

 jr

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