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Samtgemeinde Brome: Kerstin Keil ist Ratsvorsitzende

Keine Reduzierung der Ausschüsse Samtgemeinde Brome: Kerstin Keil ist Ratsvorsitzende

Am Donnerstagabend hat sich im Bürgerzentrum der neu gewählte Rat der Samtgemeinde Brome konstituiert. Erste Amtshandlung seiner zuvor von Bürgermeisterin Manuela Peckmann verpflichteten Mitglieder war die Wahl von Kerstin Keil (CDU) zur Vorsitzenden.

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Führungsquartett: Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann (v.r.) mit ihren Stellvertretern Fred Marhenke und Ute Düsterhöft sowie der Ratsvorsitzenden Kerstin Keil.

Quelle: Jörg Rohlfs

Parsau. Im neuen Rat gibt es Gruppen: Den Zusammenschluss CDU/PUL, dessen Sprecher Heino Meyer ist, sowie SPD/Grüne (Sprecher Karl-Peter Ludwig) und die FWG mit ihrem Sprecher, dem Ex-Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel.

Mehrheitlich und gegen die Stimmen der FWG beschloss der Rat die Erweiterung des Samtgemeindeausschusses von sechs auf acht Mitglieder, dem neben Ute Düsterhöft, Meyer, Henning Hoppe und Karl-Heinz Wegner (alle CDU) auch Ludwig, Fred Marhenke (beide SPD) sowie Astrid Leibach (Grüne) und Bammel angehören. Den Posten des ersten stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisters hat die nächsten fünf Jahre Düsterhöft inne, zweiter Stellvertreter ist Marhenke.

Keine Mehrheit fand der von der Verwaltung angeregte FWG-Antrag auf Reduzierung der Fachausschüsse von fünf auf drei. „Die Reduzierung würde Kosten sparen und Postengeschachere vermeiden“, hatte Bammel argumentiert. Leibach und Ludwig sprachen sich für eine Verteilung der Arbeit „auf viele Schultern aus“. Als Ausschussvorsitzende benannt wurden Jörg Böse (CDU; Schulen), Peter Albrecht (SPD; Bau), Ulrich Dörrheide (CDU; Feuerschutz), Angela Grunau-Janke (SPD; Jugend/Sport/Soziales) sowie Dirk Fricke (CDU; Finanz).

Beschlossen wurde vom Rat eine Neufassung der Aufwandsentschädigungssatzung, die Mehrkosten von gut 3000 Euro pro Jahr zur Folge hat. Als Einziger dagegen stimmte Wilfried Sievers (Grüne).

jr

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