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Brome Radweg-Ende an Ortseinfahrt soll sicherer werden
Gifhorn Brome Radweg-Ende an Ortseinfahrt soll sicherer werden
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20:22 12.02.2019
Brechtorf: Der Fuß- und Radweg endet, der weitere Weg ist sehr schmal – deswegen will die Politik nun aktiv werden. Quelle: Alexander Täger
Rühen

Mehrere Themen hatte der Rühener Gemeinderat am Montag auf der Tagesordnung.

Verändern soll sich die Situation für Fußgänger und Radfahrer an der südlichen Brechtorfer Ortseinfahrt (L290). Der auf der Westseite vorhandene Fuß- und Radweg ende unvermittelt, danach sei der Weg durch Gebäude und Einfriedungen stark eingeschränkt, erklärte Bürgermeister Karl Urban. Dies führe zu Gefährdungen. Um die Möglichkeit zu haben, diese Situation zu entschärfen, möchte die Gemeinde nun ein Vorkaufsrecht für ein angrenzendes Grundstück ausüben. Den dafür nötigen Beschluss fassten die Ratsmitglieder einstimmig.

Osterfeuer noch einmal am alten Ort

Wie Urban mitteilte, kann das Rühener Osterfeuer noch einmal an gewohnter Stelle stattfinden. Anschließend wird auf dem Gelände der Gemeinde-Bauhof entstehen. Der Baustart sei für Mitte Mai geplant, Ende November werde mit der Fertigstellung gerechnet. Für die Umsetzung des Bauhofes wurden vom Rat Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes beschlossen: eine Dachneigung von 15 Grad und eine straßenseitige Einfriedung von maximal zwei Metern.

Neues im Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

Zum Thema Eichenprozessionsspinner sagte Urban, er wolle „alles Erdenkliche in die Wege leiten“ und versuchen, das Land doch noch davon zu überzeugen, sich an den Kosten zu beteiligen. „Wir müssen das Besprühen aus der Luft und vom Boden aus unbedingt durchführen, um unsere Einwohner vor den Gefahren gesundheitlicher Schäden zu schützen.“

Die Entwicklung im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

7. Juli 2018: Umweltminister sieht sich Situation in Giebel an

19. Juli 2018: Neuer Antrag auf Bekämpfung aus der Luft

25. Juli 2018: Natürliche Feinde sollen gegen Prozessionsspinner helfen

9. August 2018: Pflanzenschutzmittel gegen Eichenprozessionsspinner

3. September 2019: Rühen bekommt Hilfe im Kampf gegen Raupe

8. November 2018: In FFH-Gebieten keine Bekämpfung aus der Luft

4. Januar 2019: Parsau und Rühen warten jetzt auf Land

1. Februar 2019: Land zahlt nicht für Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

6. Februar 2019: Unterschriften für den Kampf gegen Raupenplage

8. Februar 2019: Eichen in Parsau dürfen bald gefällt werden

10. Februar 2019: Rühener sammeln Unterschriften gegen Eichenprozessionsspinner

Arbeitsstunden als Spende angenommen

Die Ehrenamtlichen der Rühener Mittwochsgruppe leisteten 2018 1050 Arbeitsstunden ab, die Brechtorfer Rosenplatzfreunde rund 420 und die Eischotter Rentnerband rund 445. Diese wurden als Spende angenommen – dies muss der Rat von Gesetzes wegen beschließen.

Von Alexander Täger

Ärger beim SV Tiddische: Der Verein verdächtigt einen seiner Funktionsträger insgesamt 13.000 Euro veruntreut zu haben. Vorsitzender Robert Stroka informierte darüber in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

14.02.2019

Der Unmut in der Bevölkerung der Gemeinde Rühen und der Nachbarorte über das politische Taktieren und das angekündigte Ausbleiben der finanziellen Beteiligung von Seiten des Niedersächsischen Umweltministeriums zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist deutlich zu spüren.

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Das Fahrzeug der Ortswehr ist mehr als 30 Jahre alt. Ein Ersatz steht bald an (AZ berichtete). Auch darüber wurde bei der Hauptversammlung des Kameradschaftsvereins und der Feuerwehr, die kürzlich im Dorfgemeinschaftshaus stattfand, gesprochen.

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