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Pro-und-Contra-Debatte über Gymnasium in Rühen

Landkreis Gifhorn Pro-und-Contra-Debatte über Gymnasium in Rühen

Rühen. Ein eigenes Gymnasium für den Ostkreis in Rühen zu bauen liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Das geht aus einer Vorlage hervor, die der Schulausschuss des Landkreises Gifhorn gestern beraten hat. Eine Entscheidung ist aber noch lange nicht gefallen.

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Ein eigenes Gymnasium für den Ostkreis in Rühen? Die Kosten gingen in die Millionen, aber anstehende Verschärfungen bei der Beschulung Gifhorner Schüler in Wolfsburg wären ein Pro-Argument.

Quelle: Archiv / Hermstein

Schüler aus den Samtgemeinden Boldecker Land und Brome in Wolfsburg unterrichten zu lassen - aktuell sind es 620 -, wird für den Landkreis Gifhorn teurer. Er soll statt 740 Euro pro Schüler künftig jährlich 962 Euro als Kostenerstattung an die Stadt zahlen. Und künftig will die Stadt Wolfsburg nicht mehr alle Schüler gleich behandeln, sondern ihren eigenen Vorrang geben, womit die Gifhorner Plätze bekämen, die übrig blieben - unter Umständen im besten Fall weiter weg vom Wohnort.

Die Kreisverwaltung sieht Potenzial für ein dreizügiges, zeitweise auch vierzügiges Gymnasium in Rühen. Es würde keines der fünf anderen Gymnasien im Kreis gefährden, auch nicht das Hankensbütteler. Allerdings müsste ein Neubau her, bestehende Gebäude könnten nicht genutzt werden. Allein bei den Baukosten geht die Verwaltung von 18,2 Millionen Euro aus.

Der Ausschuss nahm die Vorlage nur zur Kenntnis. „Mehr können wir heute auch nicht“, sagte Walter Schulze (CDU). „Wir müssen uns Gedanken machen, was sinnvoll ist, und dürfen die Kosten nicht aus den Augen lassen.“

Einen Nutzen hat die Vorlage nach Ansicht von Jochen Gese (CDU) auf jeden Fall: Sie wäre ein gutes Druckmittel für die nächsten Gespräche mit der Stadt Wolfsburg über die Beschulung Gifhorner Gymnasiasten: „Wir könnten auch ein Gymnasium bauen.“

rtm

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