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Pastor wirbt für Flüchtlingshilfe

Parsau Pastor wirbt für Flüchtlingshilfe

Parsau. „Unser Land wird drauf gehen, wenn wir uns nicht genug um die Flüchtlinge kümmern. Ghettoisierung und Vorfälle wie in der Silvesternacht sind die Folge der Vernachlässigung“, sagt Pastor Karl-Heinz Wegner von der Freikirche, die sich seit dem Beginn der Flüchtlings-Unterbringung in Lessien kümmert.

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Praktische Flüchtlingshilfe: Pastor Karl-Heinz Wegner nimmt Nazanin Shafieyan (r.) und Hossein Farshdari (l.) bei sich auf.

Quelle: Jörg Rohlfs

Es gebe aber auch andere Gründe dafür, warum ein Stamm von rund 25 Leuten - Gemeindeglieder und andere - sich engagiere: „Man gewinnt mehr Lebensfreude“, weiß Wegner. Auch wenn man wisse, dass man sich „nicht zu viel rein hängen sollte“, entstünden bei der Beschäftigung mit den Flüchtlingen, die viele als „faszinierende Menschen“ erlebten, immer auch Beziehungen: „Das ist gut so und es verändert die Menschen, sie sind fröhlicher“, meint der Seelsorger.

Wegner ist auch Knotenpunkt des Arbeitskreises Flüchtlingshilfe der freikirchlichen Gemeinschaft Parsau/Brome. Bei ihm laufen die Infos zusammen, wer was macht und wer was braucht: „Alle Teilnehmer sind dann eigenständig tätig.“ Die Treffen dienen eher dem Austausch und der Unterstützung untereinander.

Die Motivation fürs Engagement sei „Liebe“: „Jeder, der sich engagiert, erfährt auch Liebe - wer etwas gibt, bekommt etwas“, sagt Wegner, der nicht nur koordiniert, sondern auch die Wohnung seiner Familie demnächst mit einem Flüchtlingsehepaar aus dem Iran teilen wird.

Im Moment sind die 40-jährige Nazanin Shafieyan und ihr 36-jähriger Ehemann Hossein „Ehsan“ Farshdari dabei, die Zimmer im Untergeschoss des Hauses, in die sie einziehen, mit Wandfarbe aufzufrischen. Und sie sind dankbar für die Chance, die ihnen geboten wird. Wegner meint, dass jeder, der Zeit oder Wohnraum hat, diese und diesen teilen sollte: „Es lohnt sich.“

jr

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