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Brome Pastor-Bammel-Haus: Kritik an Kreis-DRK
Gifhorn Brome Pastor-Bammel-Haus: Kritik an Kreis-DRK
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18:03 26.07.2016
Vor-Ort-Termin: Bürgermeister Gerhard Borchert (3.v.r.) präsentierte gestern der Öffentlichkeit die Situation im von derzeit 44 Flüchtlingen bewohnten Pastor-Bammel-Haus und kritisierte gleichzeitig das DRK. Foto: Jörg Rohlfs Quelle: Jörg Rohlfs
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Brome. Welche „komischen Gerüchte“ im Zusammenhang mit den Flüchtlingen im Pastor-Bammel-Haus im Flecken kursierten, verriet Gerhard Borchert gestern nicht, als er vor Ort der Öffentlichkeit die Situation präsentierte, aber Frank Eferling, Chef der Firma Protection Security, war sich sicher, dass sich das „auch wieder legen wird“. Im Haus selbst herrsche „friedliches Miteinander“. Was man von Borchert und dem Kreis-DRK nicht wirklich sagen kann.

„Unter Hilfe stelle ich mir etwas anderes vor“, ist der Bürgermeister enttäuscht davon, dass, obwohl im Camp in Lessien keine Flüchtlinge mehr untergebracht sind, das DRK als Noch-Betreiberin der Einrichtung ein Überlassen von empfangenen Spenden ans Bammel-Haus - auch leihweise - ablehnt. Das Innenministerium habe auf Nachfrage von Ehra-Lessiens Bürgermeisterin Jenny Reissig bestätigt, dass die Spenden in allen Einrichtungen in den Besitz des jeweiligen Betreibers übergingen.

„Eigentlich sollte man für Menschen was tun, nicht für Unternehmen“, ist Borchert sauer, hofft aber, dass „das DRK noch zur Einsicht kommt.“ Gebraucht würde im Bammel-Haus für die derzeit 44 Bewohner aus dem Sudan, Iran, Irak, Afghanistan und Syrien - der größte Teil Eltern mit Kindern - vieles: von Spielsachen über Fahrräder bis zu Decken und Kochtöpfen. Bis zu 105 Menschen könnten untergebracht werden, so Eferling. Borchert dagegen meinte, dass „75 gut erträglich“ seien für den Flecken: „Andere Gemeinden müssen auch erst noch ihr Kontingent erfüllen. Wir haben schon.“ Neben Rund-um-die-Uhr-Security gibt es im Haus einen Hausmeister, einen Sozialarbeiter sowie eine Reinigungskraft.

jr

Brome. Nein, es ist nicht der Anfang einer Ortsumgehung, was da 200 Meter vorm westlichen Bromer Ortseingang seit kurzem als Schotterpiste in nördlicher Richtung von der B 248 abzweigt - es ist lediglich der Anfahrtsweg für Spezialtransporte mit Teilen für die geplanten Windenergieanlagen bei Jübar.

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