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Brome Partnerschaft mit polnischem Nova Karczma erneuern
Gifhorn Brome Partnerschaft mit polnischem Nova Karczma erneuern
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20:02 07.06.2018
Parsau und Europa: Heinz Krüper möchte die ruhenden Beziehungen zur Partnergemeinde Nova Karczma aufleben lassen. Quelle: Jörg Rohlfs
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Parsau

„Gerade jetzt, wo Europa nicht so gut aussieht, muss man etwas machen“, nennt Heinz Krüper einen zentralen Gedanken bei der Idee, die Parsauer Partnerschaft mit dem polnischen Nova Karczma neu aufleben zu lassen. Man müsse sich „ja nicht jeden Tag treffen, aber ab und zu kann man die Brigade ja mal einladen“.

Beziehungen nach der Wende eingeschlafen

Was spaßig klingt, ist dem ehemaligen Malermeister im Ort, Ultraleichtflugzeug-Piloten und auch ansonsten Tausendsassa sehr ernst. Immerhin gibt es schließlich einen offiziellen Partnerschaftsvertrag. Aber was hilft das, „wenn man die Partnerschaft nicht pflegt“, so Krüper über die nach der Wende sanft eingeschlafenen Beziehungen zur Flächengemeinde bei Danzig.

Erste Kontakte in den 1970er Jahren

Diese datieren zurück bis in die 1970er-Jahre und entwickelten sich aus privaten Bekanntschaften durch den Transit-Transportverkehr und später vor allem durch Mitglieder der Altersgruppe der Feuerwehr.

In polnischer Gemeinde hat sich viel getan

„Mittlerweile ist dort dank EU-Geldern viel passiert“, sagt Krüper – eine Kläranlage sei gebaut worden, Straßen, die komplette Infrastruktur erneuert: „Und sie möchten uns zeigen, was alles gemacht wurde“, plädiert der gut informierte und rüstige Unruheständler für eine offizielle Wieder-Kontaktaufnahme mit Nova Karczma.

Bürgermeisterin unterstützt Idee

„Tolle Idee, wir würden es unterstützen und uns finanziell beteiligen, wenn Besuche stattfinden“, sagt Bürgermeisterin Kerstin Keil, „aber komplett kümmern können wir uns nicht.“ Das müsste eine private Initiative in die Hand nehmen. Die zweite Partnergemeinde Landesbergen sei nur 150 Kilometer entfernt und es sei für die Gemeinde „sehr schwer“, Leute zu finden, die da mal hinfahren – bis nach Nova Karczma sind es 700 Kilometer.

Von Jörg Rohlfs

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