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Otter tappt an Teich bei Altendorf in Fotofalle

Seltene Aufnahme Otter tappt an Teich bei Altendorf in Fotofalle

Aufnahmen vom Otter in freier Natur sind selten – jetzt ist eines der nachtaktiven Tiere bei Altendorf in eine Fotofalle getappt.

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Seltene Aufnahme: Bei Altendorf ist ein Otter in eine Fotofalle getappt.

Quelle: privat

Altendorf. Seit 2008 lebt der Otter wieder in der Ohre. „Das ist durch zahlreiche Beobachtungen und Kotfunde nachgewiesen“, so Gerd Blanke vom Naturschutz Bromer Land. Jetzt ist nachts einer in eine Fotofalle getappt.

„Entstanden sind diese neuen Fotos an einem Teich bei Altendorf“, berichtet Blanke. Den Lebensraum konnte der Otter sich hier dank des Bibers zurückerobern, der die Ohre durch Dämme gestaut hat. „In den neu gebildeten Flachgewässern können sich Jungfische ideal entwickeln.“ Und wo vermehrt Fische sind, finden sich auch die ein, die von ihnen leben: Reiher, Eisvogel und Otter. Weil der Mensch in die Landschaft nicht eingreift und „aufräumt“, gibt es durch umgefallene Bäume, Büsche und Uferhöhlungen ausreichend Verstecke für den Otter.

Dichtes Fell mit mehr als 1000 Haaren pro Quadratmillimeter

„Die Tiere waren bei uns fast ausgerottet. Ihr unglaublich dichtes Fell mit mehr als 1000 Haaren pro Quadratmillimeter war früher sehr begehrt“, weiß Blanke. Außerdem wurde er als Nahrungskonkurrent des Menschen bejagt. Heute steht das noch seltene Tier ganzjährig unter Schutz. Der Wassermarder frisst auch Frösche und Schnecken: „Aber egal, was das Tier gefressen hat, der Kot hat immer den gleichen Geruch. Ursache ist ein Darmenzym“, berichtet der Experte.

Da Otter meistens nachtaktiv sind, ist eine Beobachtung in freier Natur relativ selten. Die Tiere sind äußerst beweglich: Fast 30 Stundenkilometer sind sie an Land schnell, beim Tauchen können sie bis acht Minuten unter Wasser bleiben. Ein Otter kann bis zu einem Meter lang und 20 Kilogramm schwer werden. „Bedingt durch ihren hohen Stoffwechsel müssen die Tiere pro Tag 15 Prozent ihres Körpergewichts fressen“, so Blanke.

Von unserer Redaktion

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