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Okay für Baugebiet Koleitsche

Samtgemeinde Brome Okay für Baugebiet Koleitsche

Parsau/Samtgemeinde Brome. Drei große Themen standen im Samtgemeinderat Brome auf der Tagesordnung: die Unterbringung von Flüchtlingen, der Flächennutzungsplan für Rühens Baugebiet Kohleitsche und das Parsauer Feuerwehrhaus.

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Koleitsche: Der Bromer Samtgemeinderat gab sein Okay, das Rühener Baugebiet darf realisiert werden.

Quelle: Alexander Täger

In der Samtgemeinde sind zurzeit 21 Flüchtlinge untergebracht, weitere 15 können in gemieteten Räumen unterkommen. Bis Ende April muss die Samtgemeinde aber insgesamt 128 Flüchtlinge aufnehmen. Die Vorgaben der Politik: weiter Wohnungen suchen; die Gemeinden sollen freie Flächen für Container benennen; die Belegung von Sporthallen wird kategorisch abgelehnt; statt des Kaufs alter Immobilien favorisiert die Samtgemeinde sozialen Wohnungsbau.

Als mögliche Flächen für Container nennt die Verwaltung die Bahngelände in Parsau und Brome - „damit werden bereits geplante Projekte verhindert“, ärgerte sich Frank Warnecke (Grüne). „Das ist doch kein Beschluss“, hielt Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann dagegen, Heino Meyer (CDU) ergänzte: „Es ist den Gemeinden vorbehalten, welche Flächen sie vorschlagen.“ Bei drei Enthaltungen wurden die Vorgaben beschlossen.

„Wir sollten uns Gedanken machen, ob wir für so ein rasantes Wachstum die Infrastruktur noch zahlen können“, mahnte Helmut Werthmann (CDU) mit Blick auf 150 geplante Wohneinheiten in Rühen, Swantje Baruschke ergänzte: „Wir haben doch auch anderswo Flächen.“ Dirk Fricke (CDU) erinnerte an das Regionale Raumordnungsprogramm, wonach nur Brome und Rühen Bauland in dem Umfang ausweisen dürfen. Mit großer Mehrheit wurde der Flächennutzungsplan beschlossen.

Das Feuerwehrhaus in Parsau bekommt drei Hallen in Massivbauweise, „weil das günstiger ist“, so Peckmann. Die Mehrkosten für die dritte Halle betragen geschätzt 70.000 bis 75.000 Euro, die Feuerwehr hat Eigenleistungen im Wert von 67.000 Euro zugesagt.

tru

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