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OHE: Förderverein kämpft weiter gegen Entwidmung

Samtgemeinde Brome OHE: Förderverein kämpft weiter gegen Entwidmung

Samtgemeinde Brome. Der Förderverein Ohretalbahn lässt weiterhin nichts unversucht, um die endgültige Entwidmung der OHE-Trasse zwischen Wittingen und Rühen zu verhindern. Dazu gehört auch ein Gespräch, in dem Eva Gresky und Manfred Michel Landrat Dr. Andreas Ebel die Fakten darlegten.

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Zukunft ungewiss: Der Förderverein Ohretalbahn kämpft weiter für den Erhalt der Bahntrasse zwischen Wittingen und Rühen.

Quelle: Alexander Täger

Zufrieden gingen Gresky und Michel nicht aus dem Gespräch - ihrer Ansicht nach stand der wirtschaftliche Aspekt zu sehr im Vordergrund. Michel: „Dabei wäre die Aufgabe dieser Strecke unwiderruflich.“ Hingegen würde die Nutzung als Draisinenstrecke den finanziellen Pflegeaufwand minimieren, die Strecke bliebe erhalten. Eva Gresky bezeichnete die Strecke in dem Gespräch beim Landrat als ein „Gut der Allgemeinheit“.

Die meisten anliegenden Gemeinden haben der Entwidmung der Trasse bereits zugestimmt, jüngst auch der Rat der Stadt Wittingen. Für die beiden Vertreter des Fördervereins Ohretalbahn ist auch damit das letzte Wort noch nicht gesprochen: „Der Beschluss war im Rat umstritten und ist letztlich nur eine Meinungsabfrage“, meint Gresky. Die Entscheidung zur Entwidmung liege bei der OHE. Dazu sei auch eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange erforderlich, und noch sei die Strecke als Vorrang- beziehungsweise Vorbehaltgebiet Schienenverkehr im Regionalen Raumordnungsprogramm festgeschrieben. „Außerdem ist zu klären, ob der Boden im Bereich der Schienen toxische Stoffe enthält oder ob sich Biotope entwickelt haben“, hofft Michel darauf, dass der Zeitfaktor für den Förderverein spricht.

Er plant einen Förderantrag bei Leader für einen Draisinenbetrieb und meint: „Die touristische Erschließung des östlichen Landkreises ist noch nicht sehr ausgeprägt. Da wäre eine Draisine ein echtes Highlight.“ Die Betriebssicherungspflichten ließen sich auf diesem Weg seiner Meinung nach auf 10.000 bis 50.000 Euro jährlich reduzieren.

Am 16. Januar will der Förderverein über weitere Schritte beraten.

tru/jr

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