Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Nur noch 50 Flüchtlinge in Lessien

Rückläufige Zahlen Nur noch 50 Flüchtlinge in Lessien

Lessien. Die Schließung der so genannten Balkan-Route wirkt sich auch auf die Flüchtlingssituation im Kreis Gifhorn aus. In der Unterkunft in Ehra-Lessien leben inzwischen nur noch 50 Flüchtlinge - von einstmals 800.

Voriger Artikel
Entenrennen auf der Beeke
Nächster Artikel
Jugendliche aus La Guerche eine Woche zu Gast

Flüchtlingsunterkunft Lessien: Derzeit leben dort nur noch 50 Flüchtlinge - die Helfer sind dennoch weiter im Einsatz.

Gifhorn. „Seit dem Jahreswechsel sind so gut wie keine Flüchtlinge mehr nach Niedersachsen gekommen“, sagt Einrichtungsleiter Thomas Schweigler vom DRK. Die Jahreszeit und die Schließung der Balkanroute hätten das bewirkt. Zeitgleich habe die Verteilung der Flüchtlinge in Wohnheime im Landkreis Fahrt aufgenommen. Folge: Die Unterkunft in Lessien wird stetig leerer.

Mit einer Schließung rechnet Schweigler unterdessen keinesfalls. „Wir sind jetzt in einer Warteposition und beobachten, wie es sich weiter entwickelt.“ Die Flüchtlingswelle im vorigen Jahr hatte das Land überrascht, Einrichtungen wie Lessien wurden praktisch über Nacht eröffnet. Noch einmal wolle das Land wohl nicht so auf dem falschen Fuß erwischt werden, glaubt Schweigler. „Mittelfristig werden auch aus anderen Herkunftsländern Flüchtlingsströme den Weg nach Europa finden.“ Dann stehe Lessien bereit, und „wir müssen nicht wieder bei null anfangen“.

„Wir haben noch die volle Besatzung da“, sagt DRK-Kreisvorstand Sandro Pietrantoni zum Mitarbeiterstamm: zehn Sozialarbeiter, vier Vollzeit- und acht Teilzeitstellen beim Sanitätsdienst und zwei Hausmeister, hinzu komme weiteres Personal von Caterer und Security.

Der Landkreis plant laut Landrat Dr. Andreas Ebel aktuell nicht mehr, die Turnhalle in Meine zu belegen. Wäre im Ernstfall Lessien eine Alternative, um eine Belegung anderer Gebäude abzuwenden? Eine Frage der Zuständigkeit: Darüber müssten Land und Landkreis miteinander sprechen, sagt Schweigler.

rtm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brome
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr