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Neues Wasserwerk für die Samtgemeinde

Brome Neues Wasserwerk für die Samtgemeinde

Ehra-Lessien. „Wasser ist ein wertvolles Gut. Mit der Einrichtung wollen wir die Versorgungssicherheit verbessern“, erklärt der technische Leiter des Wasserverbands Vorsfelde und Umgebung hinsichtlich der Inbetriebnahme eines weiteren Wasserwerks auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände.

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Inbetriebnahme: Andreas Vogel (v.l.), Karl-Peter Ludwig und und Volker Lübbe genehmigen sich im neuen Wasserwerk Lessien einen kräftigen Schluck aus der Wasserleitung.

Quelle: Jörg Rohlfs

Anfang 2014 hatte der Verband das bestehende Werk von der Bima erworben. Bis zur Auflösung des Standorts hatte es dorthin Trinkwasser geliefert. „Wir haben das Gebäude aus den 1960-er-Jahren komplett entkernt und neue Technik eingebaut“, so Vogel. „Erhebliche Investitionen“ seien getätigt worden. Auch eine 800 Meter lange Leitung von der jetzigen Flüchtlings-Notunterkunft bis in den Ort Lessien, wo das neue Wasser mit dem Härtegrad 3,0 ins Ringnetz eingespeist wird und jetzt den nördlichen Teil der Samtgemeinde Brome versorgt, der bislang sein Wasser aus dem Werk Eischott bekam. Spitzenlasten wie etwa im Brandfall oder in den Sommermonaten werden vom Bromer Werk abgedeckt.

Beibehalten wurden die beiden existierenden Tiefbrunnen (60 Meter) sowie den 340 Kubikmeter fassenden Wasserbehälter. Und es gibt für die Feuerwehr Zisternen als Reserve für Brandfälle auf dem ehemaligen Kasernengelände. Die Qualität des weichen Lessiener Wassers liege auf „Harzwasserniveau“, betont Verbandsvorsteher Karl-Peter Ludwig.

Gewährleistet werde dies auch durch eine Aufbereitung in geschlossenen Kiesfiltern unterschiedlicher Körnung ohne chemische Zusätze zur Reduzierung der Eisen- und Mangangehalte, wie der Betriebsingenieur Volker Lübbe erläutert.

Das nach Vogels Worten „kleine Wasserwerk“, das über „Fernwirkung“ gesteuert wird, darf laut wasserrechtlicher Genehmigung maximal 50 Kubikmeter pro Stunde fördern und 250.000 Kubikmeter pro Jahr.

 jr

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