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Neuer Stall dient artgerechterer Tierhaltung

Bauvorhaben in Tülau Neuer Stall dient artgerechterer Tierhaltung

Auf einem landwirtschaftlichen Hof in Tülau soll ein neuer Stall für Jungbullen gebaut werden – das sorgte jüngst für Diskussionen auf der Ratssitzung. Landwirtin Anne Vahldiek kann die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Der neue Stall diene der artgerechteren Tierhaltung, neue Technik soll Geruchsbelästigungen minimieren.

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Kann die Kritik an den Plänen nicht ganz nachvollziehen: Anne Vahldiek plant den Bau eines Jungbullenstalles in Tülau.

Quelle: Peter Zur

Tülau. „Gegenüber den weiter entfernt wohnenden Bürgern, die ihre Bedenken gegen den Neubau auch mittels einer Unterschriftenliste deutlich machten, haben unsere unmittelbaren Nachbarn damit keinen Klemmer“, zeigt sich die Landwirtin über die laut geworden Einwände und die Kritik irritiert.

„Bei diesem Bauvorhaben geht es nicht um eine Jungbullenmastanlage, sondern dem Tierwohl geschuldet um die Errichtung eines modernen Jungbullenstalles mit dem Ziel, die bisherigen alten Stallungen auf dem Hof zu ersetzen“, stellt Vahldiek klar.

Um eine artgerechtere Tierhaltung mit den damit verbundenen Vorschriften weiterhin wirtschaftlich betreiben zu können, sei allerdings eine Anhebung des Tierbestandes von bisher rund 80 Jungbullen auf bis zu 144 Tiere vorgesehen, so Vahldiek.

Zur technischen Ausstattung des geplanten Jungbullenstalls zähle eine moderne Steuerung. Sie sorge mehrfach für die tägliche Reinigung der Stellboxen und die Entsorgung der Exkremente. Die von Bürgern befürchteten Gerüche sollen Vahldiek zufolge durch ein modernes Belüftungssystem mit zwei hohen Schornsteinen weitgehend minimiert werden.

Einen alternativen Standort außerhalb des landwirtschaftlichen Hofes lehnt Vahldiek ab, zumal schon über mehrere Generationen auf dem Hof Viehwirtschaft betrieben wurde. „Tiere gehören nun mal auf einen Hof, wo sie auch unter stetiger Kontrolle sind“, zeigt sich die Landwirtin überzeugt. Der Verbraucher wünsche gesundes Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und wolle wissen, woher es stamme, ergänzt Vahldiek. Sie kann deshalb die ganze Aufregung nicht nachvollziehen.

Von Peter Zur

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