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Brome Naturschutz fordert mehr Hecken und Bäume
Gifhorn Brome Naturschutz fordert mehr Hecken und Bäume
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16:00 28.12.2018
„Kahlheit“ pur: Naturschützer fordern mehr Grün in der Samtgemeinde Brome. Quelle: Peter Zur
Bergfeld

Vielerorts fehle der früher übliche Bewuchs heutzutage – was sich an einer geringeren Artenvielfalt zeige. Jetzt will der NBL ortsbezogene Anträge an die Gemeinden der Samtgemeinde Brome stellen.

„Jede Gemeinde wird von uns angeschrieben“, sagt NBL-Mitglied Michael Schnehage. Dabei gehe es nicht darum, „Maximalforderungen“ zu stellen, betont er. „Wir wollen einen Kompromiss finden zwischen intensiver Landwirtschaft und einem sinnvollen Naturschutz.“

Agrarindustrie in der Gemarkung Bergfeld kritisiert

So würden etwa am Weißen Moorweg in der Gemarkung Bergfeld „Kahlheit und Agrarindustrie“ dominieren, heißt es in dem Antrag an den Bergfelder Gemeinderat. „Die Insekten finden nicht mehr ausreichend Nahrung durch blühende Pflanzen, der Lebensraum, den Hecken und große Bäume bieten, wird eingeschränkt, von Erosion der Böden gar nicht zu reden.“ Beantragt wird, dass der Gemeinderat mit der Feldmarkinteressenschaft „in einen konstruktiven Dialog“ unter Beteiligung interessierter Bürger eintreten soll.

Hecken sollen Landwirte keinesfalls behindern

„Die Ökologie spielt überhaupt keine Rolle gegenüber der Ökonomie. Und das geht nicht“, führt NBL-Mitglied Sybille Schnehage aus. Hecken würden zum Beispiel von Hasen, Rebhühnern und Bodenbrütern benötigt, größere Bäume etwa von Greifvögeln. „Natürlich“ müsse der Landwirt auf sein Feld fahren können, das sei „überhaupt keine Frage“. Schnehage schlägt vor: „50 Meter Einfahrt, dann 100 Meter Hecke, dann wieder eine Einfahrt.“

Von Alexander Täger

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