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Nach Messerattacke: Opfer außer Lebensgefahr

Parsau Nach Messerattacke: Opfer außer Lebensgefahr

Parsau . Nach der folgenschweren Messerattacke seiner Frau schwebt ein 53-jähriger Parsauer nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Die Gifhorner Polizei ermittelt inzwischen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die 59-Jährige, die sich auf freiem Fuß befindet. Haftgründe liegen laut Polizei nicht vor.

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Gefährliche Körperverletzung: Die Parsauer Messerattake war weder Mord noch Totschlag. Die Täterin ist wieder auf freiem Fuß.

Quelle: Archiv (Symbolfoto)

„Die Frau hat selbst den Rettungswagen gerufen“, sagt Jürgen Schmidt, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, auf AZ-Anfrage. Das gelte rechtlich als „freiwilliger Rücktritt vom Tötungsversuch“. Damit gehe es jetzt nur noch um gefährliche Körperverletzung.

Deshalb sei die Frau nach der vorläufigen Festnahme und der Vernehmung, bei der sie die Tat gestanden habe, wieder auf freien Fuß gelassen worden, erläutert Schmidt. Es bestehe keine Fluchtgefahr.

Die näheren Umstände des Familiendramas liegen laut Schmidt weiterhin im Dunkeln. „Das Opfer schwebt nicht mehr in akuter Lebensgefahr.“ Eine detaillierte Vernehmung sei aber noch nicht möglich gewesen. „Wir lassen ihm da noch etwas Zeit.“

Die 59-Jährige hatte nach einem Streit während eines Zechgelages - mit dabei war auch der Sohn (37) der Frau - auf ihren Mann eingestochen. Die Tat in der Wohnung an der Hauptstraße in Parsau ereignete sich am späten Montagabend gegen 23.15 Uhr.

Die Eheleute und der Sohn der Frau waren stark alkoholisiert. Der 37-Jährige blieb deshalb in jener Nacht in Polizeigewahrsam, gilt laut Schmidt aber weiterhin als Zeuge. Das 53-jährige Opfer liegt weiterhin im Klinikum Wolfsburg.

rtm

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Parsau

Parsau. Durch einen Messerstich lebensgefährlich verletzt wurde ein 53-jähriger Mann in Parsau. Nach einem gemeinsamen Zechgelage mit seiner 59 Jahre alten Ehefrau kam es in der Wohnung in der Hauptstraße zunächst zu einem Streit. Dann stach die Frau zu.

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