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Brome Mutwillig entfernt: Rotmilan-Horst verschwunden
Gifhorn Brome Mutwillig entfernt: Rotmilan-Horst verschwunden
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00:24 22.06.2015
Zuhause des Rotmilans: Am Bauernende bei Tülau fehlt von dem Horst jede Spur - die Untere Naturschutzbehörde erstattete Strafanzeige.
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Sowohl die Bürgerinitiative (BI) GegenWind-Park Zicherie/Tülau als auch Kreisrat Detlev Loos gehen davon aus, dass der verschwundene Horst von Menschenhand zerstört wurde. „Der ist wie vom Staubsauger verschluckt“, sagt BI-Sprecher Bernd Grunau, Loos stellt fest: „Bei einem Sturm würde man zumindest Reste finden.“ „Das ist ein Straftatbestand“, betont Loos, die Untere Naturschutzbehörde habe Strafanzeige bei der Polizei Brome gestellt. „Mit dieser Sache wird sich die Staatsanwaltschaft befassen“, ist Loos sicher, denn der Rotmilan steht auf der roten Liste streng geschützter Vögel.

Sollte das Motiv tatsächlich gewesen sein, durch die Vertreibung des Rotmilans den Windpark zu ermöglichen, wäre diese Rechnung nicht aufgegangen. Loos: „Es reicht die Feststellung eines Horstes, um das Gebiet dauerhaft als Rotmilan-Gebiet auszuweisen.“ Zumal bereits ein neuer Horst entdeckt wurde. An der Kartierung der Horste hat die BI massiv mitgewirkt. Nachdem in einer ersten Untersuchung im Auftrag des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) „von minderwertigem Gehölz“ die Rede war, hat die BI selber die Gegend unter die Lupe genommen und etliche Horste entdeckt, „sowohl vom Rotmilan als auch von anderen Greifvögeln“, so Grunau. Fest stehte, „dass da, wo die Windräder stehen sollen, das Jagdrevier mehrerer Rotmilane ist“. Und Windpark und Rotmilan, das geht nicht zusammen. Loos bestätigt: „Ein Windrad muss mindestens 1000 Meter Abstand zum Horst haben.“

tru/rpz

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