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Mit dem Trecker bis zum Polarkreis

Parsau Mit dem Trecker bis zum Polarkreis

Parsau. „Hätten wir für jedes Foto, das von unserem Gespann gemacht wurde, zehn Cent genommen, wäre die Reise finanziert gewesen“, lacht Friedrich Müller. Mit Ehefrau Renate und Hund Charly fuhr der Parsauer mit Trecker und einem zum Wohnwagen umgebauten Bauwagen bis Gällivare nördlich des Polarkreises.

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Reichlich Platz: Müllers übernachteten auf diversen Campingplätzen.

Quelle: Friedrich Müller

Parsau. Sechs Wochen und mehr als 5000 Kilometer liegen hinter ihnen. Und Erlebnisse, die ein Buch füllen könnten.

Die Idee schmorte schon lange. „Wir waren mit VW ein paarmal im Winter oben in Gällivare, um Autos zu testen“, sagt Müller. Dort habe er Lasse kennen gelernt, Jäger wie er. „Dem habe ich gesagt, dass ich ihn mal mit dem Trecker besuchen komme.“ Jetzt passte es sich gerade.

Monatelang bereiteten Müllers sich auf den besonderen Tripp vor, nicht nur mit dem Auffrischen ihrer Sprachkenntnisse. Den Bauwagen möbelte Friedrich Müller zu einem gemütlichen Wohnwagen auf, und für seine Frau montierte er eine gepolsterte Sitzbank hinter den Fahrersitz. „Als wir in Belgien waren, habe ich seitlich auf dem Hinterrad gesessen - da ist einem abends ganz schwummerig, wenn den ganzen Tag die Landschaft seitwärts an einem vorbei zieht“, erklärt Renate Müller ihren Wunsch.

Die großen Straßen mied das Ehepaar, „wir wollten ja nicht 1000 Kilometer Stau hinter uns her ziehen“. Und auf den kleinen Nebenstrecken „haben wir Dörfer und Landschaften gesehen, die man sonst einfach nicht zu Gesicht bekommt“. Das Unmittelbare - der Eicher-Trecker hat kein Verdeck - begeisterte die beiden, Regen und Sonne inklusive. „Man riecht, wenn in einem Dorf ein Ofen entzündet wird“, schwärmt Renate Müller.

Allerdings gibt es auch 90 Kilometer, die die beiden in übler Erinnerung haben. Eine Schotterpiste, mit der sie etwas Strecke abkürzen wollten, strapazierte Stunde um Stunde Rücken und Gesäß. „Ein Kindergeburtstag war das nicht“, sagt Renate Müller.

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