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Brome Mietnomaden hinterlassen Müllberg
Gifhorn Brome Mietnomaden hinterlassen Müllberg
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00:25 04.06.2018
Arbeit, Geld und Nerven futsch: Walter Schulze und Ehefrau Heidrun sind Opfer von „Mietnomaden“ geworden. Quelle: Jörg Rohlfs
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Bergfeld

Probleme habe es über die Jahre immer mal wieder gegeben, auch mit der Zahlung der Miete: „Aber irgendwie ging’s dann doch immer“, so die 71-jährige Heidrun Schulze. Aber ab Frühjahr 2017 sei nichts mehr bezahlt worden. Auch nicht beim Energieversorger, der darauf hin Strom und Gas abstellte. Aber erst eine behördlich angeordnete Zwangsräumung sorgte dafür, das Anfang dieses Jahres die insgesamt vier Bewohner das Haus verließen – aber alles andere da ließen.

60 Säcke runter geschafft

Vom Auto vor der Tür bis zu einem Messi-Nachlass in der Garage und auf dem Dachboden: „Wir haben bestimmt 60 volle blaue Säcke nur von oben runter geschafft“, so Walter Schulze (75). Etwas nahmen die Mieter doch mit: die Hausschlüssel – weswegen Schulzes die Schlösser aufbohren lassen mussten. Auf diesen Kosten bleiben sie sitzen, ebenso die für Gericht und Anwalt. Denn obwohl der Aufenthaltsort des Ex-Mieters bekannt sei, sei wegen „einem Haufen Schulden“ von dort nichts zu erwarten.

Dreck von 20 Jahren

Das Haus sei nicht nur „vermüllt“, sondern auch mit dem „Dreck von 20 Jahren“ versehen gewesen. Und der Garten so verwildert, dass Schulzes mithilfe ihres Enkels und einem Trecker dort alles herausrissen, um ihn neu anzulegen. Denn: „Wir müssen vermieten, die Rente allein reicht nicht.“ Aus Sicht von Heidrun und Walter Schulze haben sie „zu viele Rechte“, die Mieter, die in ihrem Fall eher „Mietnomaden“ waren, die das Paar wie bereits erwähnt „Geld, Arbeit und Nerven“ kosteten.

Von Jörg Rohlfs

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