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Brome „Haus der Stille“ bietet Raum für Klagen
Gifhorn Brome „Haus der Stille“ bietet Raum für Klagen
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12:00 23.11.2018
„Wüstenzeiten“: Die Landeskirchliche Gemeinschaft richtete zum Buß- und Bettag wieder ein „Haus der Stille“ ein. Quelle: Jörg Rohlfs
Tiddische

Umgesetzt wurde das Gestaltungskonzept von Gisa Schulze, Hedda Eickmeyer, Daria Prinke und weiteren Helfern mittels viel braunem Packpapier, trockenen Ästen und Kakteen-Nachbildungen im Hauptraum, in dem auch die Temperatur dem Bild angepasst worden war. An den Wänden hingen große Tafeln, auf denen Episoden des Marsches der Israeliten auf der Suche nach dem gelobten Land geschrieben standen.

„Die Besucher können ihre Nöte loswerden“

„Hier können die Besucher klagen, über die im Leben immer wiederkehrenden Wüstenzeiten und ihre Nöte loswerden“, erklärt Gemeindepastor Arne Christian Sawall. Per se schlecht seien Zeiten in der Wüste indes nicht: „Wodurch sollte ein Mensch wachsen und reifen, wenn nicht durch Krisen“.

Im kleineren Saal nebenan war das zweite Szenenbild erstellt worden: Mit unzähligen grünen Topfpflanzen aus den Wohnzimmern von Gemeindegliedern und einem Mini-Pool war eine Oase eingerichtet worden. „Wenn man eine Wüstenzeit hinter sich hat, soll man die Ruhepause danach auch genießen“, gibt Sawall die nötige Deutung.

Innehalten, Beten, Buße, Vergebung

Dergleiche Voraussetzungen sollten den passenden Rahmen bieten fürs Innehalten, Beten, Buße tun und um Vergebung bitten. Eine Schlussfolgerung aus einer derartigen Katharsis müsse es nach Dafürhalten von Arne Christian Sawall aber auch geben: „Etwas in seinem Leben ändern.“

Von Jörg Rohlfs

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