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Kreistag: Verwaltung soll Gymnasium prüfen

Landkreis Gifhorn Kreistag: Verwaltung soll Gymnasium prüfen

Rühen. Der Landkreis Gifhorn wird jetzt prüfen, ob ein eigenes Gymnasium in Rühen für den Osten seines Gebietes Sinn macht. Das beschloss der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung mit Mehrheit - einer Mehrheit, die sich nicht aus der sonst üblichen Koalition im Gifhorner Schloss zusammen setzt.

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Eigenes Gymnasium für den Ostkreis? Der Kreistag beschloss mit großer Mehrheit, dass die Verwaltung das mal durchrechnen soll.

Quelle: Archiv

662 Kinder aus den Samtgemeinden Brome und Boldecker Land sind zurzeit an Wolfsburger Gymnasien. Das lässt sich die VW-Stadt vom Landkreis bezahlen - bisher mit 740 Euro pro Schüler, die in den kommenden fünf Jahren auf 962 Euro ansteigen werden. Eine entsprechende neue Vereinbarung mit Wolfsburg segnete der Kreistag drei Tagesordnungspunkte vorher ab. Nach einer Prognose müsste der Landkreis dann für das Schuljahr 2019/20 514.670 Euro an Wolfsburg zahlen.

Genau diese Mehrkosten nahm die SPD-Fraktion als Begründung, den Antrag zu stellen, ein eigenes Gymnasium im Ostkreis zu prüfen. „Das Gymnasium Hankensbüttel wäre unser Ansicht nach nicht gefährdet“, so Fraktionschef Rolf Schliephacke. Das sieht auch die Verwaltung so. Die CDU stimmte mit der SPD. Telse Dirksmeyer-Vielhauer konnte es sich jedoch nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass die Idee eigentlich aus der Verwaltung selbst komme.

Fredegar Henze sieht keinen Elternwillen für ein Gymnasium in Brome, ganz im Gegenteil. So begründete er, warum der Koalitionspartner Grünen gegen den SPD-Antrag stimmte. Die Eltern wollten ihre Kinder nach Wolfsburg schicken und hätten kein Bedürfnis nach einem eigenen Gymnasium vor Ort. „Diesem Elternwillen wollen wir folgen.“

rtm

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