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Katachel: Riesen-Spende ermöglicht Schulbau

Bergfeld Katachel: Riesen-Spende ermöglicht Schulbau

Bergfeld. Eine einzige Spende ermöglicht es dem Bergfelder Hilfsverein Katachel, seine 27. Schule in Afghanistan fertigzustellen, die rund 130.000 Euro kostet. Und Vorsitzende Sybille Schnehage hat noch eine weitere gute Nachricht parat.

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Freut sich über Spende und Siegel: Der Katachel-Vorstand mit Sybille Schnehage (v.r.), Manfred Eichborn, Dr. Peter Olav Pleuß, Anneliese Raschkowski und Monika Neugebauer.

Mit gleich zwei erfreulichen Nachrichten konnte Sybille Schnehage, Vorsitzende des Hilfsvereins Katachel, am Montag aufwarten: Zum einen erhält der Verein für humanitäre Hilfe in Afghanistan erneut das Spendensiegel des Deutschen Instituts für soziale Fragen (DZI). Zum anderen berichtete Schnehage von einer großzügigen Spende, die allein es ermöglicht, die Khalid Bene Walid Schule fertigzustellen.

„Mit dem Siegel bestätigt das DZI, dass unser ehrenamtlich geführter Verein die Standards erfüllt und erkennt unsere Arbeit an - das erleichtert sie auch“, sagte Schnehage. Denn die humanitäre Hilfe, die der 1994 gegründete und derzeit rund 140 Mitglieder starke Verein in der Region Kunduz/Katachel als Nichtregierungsorganisation leistet, wird allein durch Spenden finanziert. „Das Gütesiegels ist ein Zeichen des Vertrauens. Somit wissen die Spender, dass mehr als 96 Prozent ihrer Spenden in Hilfsprojekte fließen“, sagte Schnehage mit Blick auf die bisher rund 2000 weltweiten Spender, die den Verein unterstützen.

Zu diesen gehört auch ein von Schnehage nicht namentlich genannter Spender aus Deutschland, durch den allein der Bau der 27. Schule nebst Sanitäranlagen komplett finanziert werden kann. Schnehage nannte dafür eine Summe von rund 130.000 Euro. „Wir gehen davon aus, dass die Khalid Bene Walid Schule im Kunduzer Ortsteil Nazerein bis zum Herbst bezugsbereit ist“, fügte Schnehage hinzu. Insgesamt werden damit rund 55.000 Kinder in allen Schulen unterrichtet, die der Verein Katachel in den vergangenen 20 Jahren gebaut hat.

Schnehage bedankte sich im Namen der Afghanen bei allen Spendern. „ Sie ermöglichen uns, dass wir den Menschen in der Not zu Seite stehen können.“ Der Verein Katachel zähle heute zu den wenigen Nichtregierungsorganisationen, die noch in der Region verblieben sind und unterstütze mit einem 30-köpfigen afghanischen Mitarbeiterteam die Bevölkerung.

Weitere Infos zum Verein und zur Arbeit in Afghanistan gibt es im Internet unter www.katachel.de.

rpz

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