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Katachel: Frauen beenden Nähausbildung

Bergfeld Katachel: Frauen beenden Nähausbildung

Kunduz/Bergfeld. Pünktlich zum afghanischen Neujahrsfest schlossen sie ihre Ausbildung ab: 36 junge Frauen und Mädchen, die im nordafghanischen Kunduz vom Verein Katachel zu Näherinnen ausgebildet wurden.

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Kursus in Afghanistan: Mit Hilfe des Vereins Katachel wurden 36 junge Frauen und Mädchen zu Näherinnen ausgebildet.

„Schulkleider für Mädchen, Hemden für Schüler und festliche Kleidung: Alles stand auf dem dreimonatigen Ausbildungsplan im Vereinshaus, wo zwei Schneidermeisterinnen unterrichtet haben“, sagt Vereinsvorsitzende Sybille Schnehage. Nachdem das Gesellenstück, ein festliches Kleid, von den Lehrerinnen und einer Beauftragten des Kunduzer Frauenministeriums begutachtet worden war, erhielten die jungen Frauen ein Zertifikat, das es ihnen ermöglicht, einen Heimschneiderladen zu eröffnen.

„Gerade in der aktuell schwierigen Sicherheitslage, die die Menschen aus Angst zu Hause bleiben lässt, ist diese Möglichkeit selbstständig Geld zu verdienen, besonders wichtig“, meint Schnehage. Das Problem bestehe nicht nur für Frauen, auch für Männer gebe es in Kunduz keine Arbeit. Daher versuchten so viele ihr Glück in Europa zu finden. „Diese Fluchtursache zu bekämpfen, ist unser Hauptanliegen“, so Schnehage. „Wenn die Mädchen Bildung und eine Kleinexistenz bekommen, dann ist das ein wichtiger Schritt, eine bessere Zukunft in der Heimat zu haben.“

Bald würden die Teilnehmerinnen für einen neuen Kursus ausgesucht: „Die Warteliste ist lang.“ Wer mit einer Spende helfen möchte, könne dies unter dem Konto Katachel e.V., Iban DE24269513110014160006 bei der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg tun, oder sich unter Tel. 05368-505 informieren.

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